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Bio Chun Mee – lose Grüntee-Mischung mit charakteristischen geschwungenen Blättern in Augenbrauen-Form, chinesisch-traditionell in Pfannen gerösteter Bio-Grüntee aus Süd-Ost-China

Bio Chun Mee

Bio Chun Mee – der klassische chinesische Bio-Grüntee mit poetischer Namensgebung. „Chun Mee“ bedeutet auf Chinesisch „Augenbraue“ – nach der charakteristischen geschwungenen Form der Blätter, die an klassische chinesische Augenbrauen erinnern. Kräftig-nussiger Charakter, herb-süße Aromatik, chinesisch-traditionell in Pfannen geröstet. Bio-zertifiziert.

5,00 23,00 

5,00 23,00  / kg

Zubereitungsart

Der richtige Zeitpunkt für das Aufgießen von Grüntee ist, wenn das Wasser eine Temperatur zwischen 70°C und 85°C erreicht hat. Lassen Sie es nach dem Kochen 10 Minuten ruhen und gießen dann den Tee auf. Für 250 ml Tee brauchen Sie einen gehäuften Teelöffel losen Grüntee und lassen ihn 1 bis 3 Minuten ziehen.

Der Südosten Chinas, insbesondere die Region nahe dem Yangtze-Fluss, ist eines der bekanntesten und bedeutendsten Teeanbaugebiete des Landes. Diese Region zeichnet sich durch mehrere charakteristische Merkmale aus, die den Teeanbau dort besonders begünstigen:

Klima: Das Klima im Südosten Chinas ist subtropisch und mild, mit heißen, feuchten Sommern und milden Wintern. Diese Bedingungen sind ideal für den Teeanbau, da die Teepflanzen Wärme, Feuchtigkeit und gleichmäßige Niederschläge benötigen, um optimal zu gedeihen.

Bodenbeschaffenheit: Die Böden in der Region sind nährstoffreich und bieten den Teepflanzen eine ausgezeichnete Grundlage. Der Yangtze-Fluss und seine Nebenflüsse sorgen für fruchtbare Schwemmlandböden, die eine ideale Umgebung für den Teeanbau schaffen.

Traditionelle Anbaumethoden: In dieser Region werden Tees oft nach traditionellen Methoden angebaut und geerntet, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Die Kombination aus Handarbeit und natürlichen Anbaumethoden sorgt für die hohe Qualität der Tees.

Vielfalt der Teesorten: In der Nähe des Yangtze-Flusses werden viele verschiedene Teesorten produziert, darunter grüne, weiße und Oolong-Tees. Besonders bekannt sind die grünen Tees wie Chun Mee, Longjing (Drachenbrunnentee) und Huangshan Mao Feng, die für ihr zartes Aroma und die hohe Qualität geschätzt werden.

Bergige Landschaften: Das hügelige und bergige Terrain der Region bietet den Teepflanzen die nötige Höhenlage, um langsamer zu wachsen, was zu einem intensiveren Geschmack und einer besseren Qualität führt. Diese Gebirgslagen bieten auch natürliche Schutz vor extremen Wetterbedingungen und Schädlingen.

Wasserquellen: Der Yangtze-Fluss und die vielen anderen Flüsse der Region liefern reines, mineralreiches Wasser, das für die Teepflanzen von großer Bedeutung ist. Das saubere Wasser trägt zur Reinheit und Frische des Tees bei.

Insgesamt sorgt die Kombination aus mildem Klima, fruchtbaren Böden, traditioneller Anbauweise und einer natürlichen, geschützten Umgebung dafür, dass Tees aus dem Südosten Chinas, nahe dem Yangtze-Fluss, besonders geschätzt werden und eine hohe Qualität aufweisen.

Das bin ich

Die natürlichen Bestandteile von Bio Chun Mee

Ein chinesischer Grüntee mit einem der poetischsten Namen der Teewelt.

Bio Chun Mee ist einer der bekanntesten chinesischen Grüntees weltweit – und trägt einen der schönsten Namen der Teewelt: „Chun Mee“ bedeutet auf Chinesisch „Augenbraue“ und verweist auf die charakteristische, geschwungene Form der getrockneten Blätter, die an die eleganten Augenbrauen klassischer chinesischer Schönheitsdarstellungen erinnern. Ein Grüntee, dessen Optik den Namen erklärt.

Etymologie: „Chun Mee“ – zwei mögliche Namensdeutungen

Der Name „Chun Mee“ ist eine westliche Transkription eines chinesischen Namens, für den es zwei verbreitete Deutungen gibt:

  • 珍眉 (Zhēnméi) – die wörtliche Übersetzung wäre „wertvolle/köstliche Augenbraue“. Das ist die häufigste Handelsbezeichnung im chinesischen Teemarkt.
  • 春眉 (Chūnméi) – die alternative Übersetzung wäre „Frühlings-Augenbraue“. Diese Deutung findet sich vor allem in älteren westlichen Teekompendien.

Beide Deutungen sind verbreitet und beide erklären die poetische Namensgebung: Die getrockneten Blätter erinnern in ihrer geschwungenen Form an Augenbrauen – wertvoll, weil sie hochwertig sind, frühlingshaft, weil die besten Blätter aus der ersten Frühjahrsernte stammen. Wähle die Deutung, die dir besser gefällt.

Chun Mee im chinesischen Grüntee-Kanon

Chun Mee ist einer der klassischen chinesischen Grüntees und wird traditionell im südöstlichen China angebaut – in denselben Regionen, aus denen auch andere berühmte chinesische Grüntees wie Lung Ching (Drachenbrunnentee) und Huangshan Mao Feng stammen. Die klimatischen Bedingungen dort – mildes subtropisches Klima, fruchtbare Böden, bergige Landschaften – haben Chinas Grüntee-Kultur über Jahrhunderte geprägt.

Chinesische Pfannenröstung: Das klassische Verfahren

Wie bei chinesischen Grüntees traditionell üblich, wird Chun Mee nach der Ernte in Pfannen geröstet – die Blätter kommen in große erhitzte Pfannen oder Wannen und werden dort behutsam bewegt, während sie an Wärme abgeben. Das stoppt die Oxidation – den chemischen Prozess, der Grüntee sonst zu Schwarztee werden lassen würde – und erhält die charakteristische grüne Blattfarbe. Gleichzeitig entwickelt sich durch die Röstung die typische chinesisch-warme, leicht nussige Grundaromatik.

Die japanische Alternative wäre das Dämpfen – ein wichtiger Herstellungs-Unterschied, den wir auf unserer Bestandteil-Seite Grüner Tee ausführlich erklären.

Xi Cha – der Ritus des „Teewaschens“

Ein spannender Kulturaspekt: Bei chinesischen Grüntees ist die Tradition des „Xi Cha“ (洗茶) – wörtlich „Tee waschen“ – ein klassischer Ritus. Dabei wird der erste kurze Aufguss (ein paar Sekunden lang) abgeschüttet, bevor der „echte“ zweite Aufguss zum Trinken folgt. Der Gedanke dahinter: Der erste kurze Aufguss „öffnet“ die Blätter und entfernt leichte Bitterstoffe.

Bei Chun Mee ist das besonders empfehlenswert – die kräftig-gerösteten Blätter geben beim ersten Aufguss einen intensiveren Bittereindruck ab. Ab dem zweiten Aufguss wird das Aroma weicher, herb-süß und ausgewogen. Die Chinesen sagen: „Der erste Aufguss ist zum Wecken, der zweite zum Genießen.“

Zubereitung: So schmeckt Chun Mee am besten

  • Wasser aufkochen und einige Minuten abkühlen lassen bis auf 70 bis 85 °C
  • Einen gehäuften Teelöffel pro große Tasse
  • Xi-Cha-Tradition: Ersten kurzen Aufguss (wenige Sekunden) abschütten
  • Dann normale Ziehzeit: eine bis drei Minuten, je nach gewünschter Stärke
  • Mehrfach aufgießen – klassische chinesische Tradition, der Tee gibt bei den nächsten Aufgüssen sanftere Aromen ab

 

Geschmack & Charakter

  • Aroma: Kräftig-nussig-warm, mit feiner Süße im Nachklang
  • Tassenfarbe: Klares helles Gelbgrün
  • Geschmacksprofil: Herb-süße Balance, chinesisch-typische Röstnote, kräftiger als japanische Sencha
  • Charakter: Koffeinhaltig, kräftig, chinesischer Grüntee-Klassiker

 

Für wen sich der Tee eignet

  • Chinesische-Grüntee-Fans, die den pfannengerösteten Charakter schätzen
  • Kräftig-nussige-Grüntee-Trinker, denen japanischer Sencha zu grasig ist
  • Klassik-Liebhaber, die einen der weltweit bekanntesten chinesischen Grüntees kennenlernen wollen
  • Tee-Kultur-Interessierte, die die Xi-Cha-Tradition erleben möchten

 

Für weitere Grüntee-Fokusse:

  • Preisgünstiger chinesischer Alltagstee: Bio China Sencha – noch günstiger, milder im Charakter
  • Der königliche Klassiker: Bio Lung Ching – der berühmte Drachenbrunnentee aus Zhejiang
  • Kräftig-spritzige Alternative: Bio Gunpowder – zu Kugeln gerollter chinesischer Grüntee
  • Chinesischer Blüten-Klassiker: Bio Feiner Jasmintee – mit Jasminblüten aromatisiert
  • Japanische Alternative: Bio Japan Sencha Uji – gedämpft statt geröstet, intensiver-grasig
  • Milder japanischer Alltag: Bio Bancha – für Grüntee-Einsteiger

 

Mein Tipp: Xi Cha ausprobieren!

Chun Mee ist der ideale Tee, um die Xi-Cha-Tradition einmal bewusst auszuprobieren. Meine Empfehlung: Bereite den Tee in einer kleinen Kanne (150 ml) mit heißem Wasser (80 °C) zu, schütte den ersten Aufguss nach wenigen Sekunden ab, und gieße für den zweiten Aufguss (den eigentlichen Trink-Aufguss) mit einer Ziehzeit von etwa zwei Minuten neu auf. Du wirst den Unterschied direkt schmecken – der zweite Aufguss ist deutlich weicher und aromatischer.

Als Cold Brew funktioniert Chun Mee auch schön – die Bitterstoffe bleiben im kalten Wasser weitgehend im Blatt, die milde Süße kommt klar durch. Zwei gehäufte Teelöffel auf einen halben Liter kaltes Wasser, sechs bis acht Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Du willst weitere chinesische Grüntees oder die kulturhistorische Geschichte des Grüntees entdecken? Hier findest du unser Sortiment an Grüntees oder die Bestandteil-Seite Grüner Tee mit Kaiser Shen Nong, der chai-vs-tea-Etymologie und der Sen-no-Rikyū-Teezeremonie.


Häufige Fragen zum Bio Chun Mee

Was bedeutet der Name „Chun Mee“? Der Name „Chun Mee“ ist eine westliche Transkription eines chinesischen Namens für „Augenbraue“ – eine poetische Verweisung auf die charakteristische geschwungene Form der getrockneten Blätter. Es gibt zwei etymologische Deutungen:

  • 珍眉 (Zhēnméi) = „Wertvolle/Köstliche Augenbraue“ (häufigste Handelsbezeichnung)
  • 春眉 (Chūnméi) = „Frühlings-Augenbraue“ (alternative Deutung)

Beide Namen verweisen auf die Optik der Blätter, die an die eleganten Augenbrauen klassischer chinesischer Schönheitsdarstellungen erinnern.

Was ist Xi Cha und warum sollte ich den ersten Aufguss wegschütten? Xi Cha (洗茶) heißt wörtlich „Tee waschen“ und ist eine traditionelle chinesische Praxis. Dabei wird der erste kurze Aufguss (nur wenige Sekunden) abgeschüttet, bevor der eigentliche Trink-Aufguss folgt. Der Gedanke: Der erste Aufguss „öffnet“ die Blätter und entfernt oberflächliche Bitterstoffe. Bei Chun Mee ist das besonders empfehlenswert, weil die kräftig-gerösteten Blätter beim ersten Kontakt mit heißem Wasser intensive Bitterstoffe abgeben. Ab dem zweiten Aufguss ist das Aroma weicher und ausgewogener. Ein alter chinesischer Spruch: „Der erste Aufguss ist zum Wecken, der zweite zum Genießen.“

Was ist der Unterschied zwischen chinesischem und japanischem Grüntee? Der entscheidende Unterschied liegt im Herstellungsverfahren:

  • Chinesischer Grüntee (Chun Mee, Lung Ching, Gunpowder) wird in Pfannen geröstet – ergibt einen wärmer-nussigen Geschmack
  • Japanischer Grüntee (Sencha, Matcha, Gyokuro) wird mit heißem Dampf gedämpft – ergibt einen frischer-grasigen und umami-betonten Geschmack

Beide Traditionen sind Jahrtausende alt und produzieren völlig unterschiedliche Aromen.

Kann ich Chun Mee mehrfach aufgießen? Ja, absolut empfohlen! Wie fast alle chinesischen Grüntees kann Chun Mee mehrfach aufgegossen werden. Nach dem Xi-Cha-Waschgang liefert der eigentliche zweite Aufguss die vollste Aromatik, aber auch der dritte und teilweise vierte Aufguss haben noch spannende Charakter-Veränderungen. Die Chinesen sagen, jede Aufgussrunde erzähle eine eigene Geschichte.

Wie unterscheidet sich Chun Mee vom Bio China Sencha? Beide sind chinesische Bio-Grüntees, aber unterschiedlich:

  • Bio China Sencha = etwas milder, weichere Aromatik, länglich gefaltete Blattform (Sencha-Optik), noch günstiger
  • Bio Chun Mee = kräftiger, herb-nussiger Charakter, geschwungene Augenbrauen-Blattform, klassischer Chun-Mee-Grüntee

Wer den milderen chinesischen Grüntee mit japanisch inspirierter Optik will → China Sencha. Wer den kräftigen chinesischen Klassiker mit poetischer Augenbrauen-Form sucht → Chun Mee.

Zuordnung:

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