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Kräutertee Magenschmeichler – der klassische Klostergarten-Blend mit Kamillenblüten (Matricaria chamomilla, Familie Asteraceae – griechisch chamaimēlon „Erd-Apfel"), Pfefferminze (Mentha × piperita, Familie Lamiaceae – die klassische englische Hybride aus Mitcham/Surrey seit 1696), Schafgarbenkraut (Achillea millefolium, Familie Asteraceae – benannt nach Achilles) und Ringelblumen (Calendula officinalis, Familie Asteraceae – Marias Gold), sichtbar mit gelb-weißen Kamillenblütenknöpfen, orange-gelben Ringelblumen-Zungenblüten, grünen Pfefferminzblättern und hell-grünen Schafgarbenkraut-Fragmenten

Kräutertee Magenschmeichler

Kräutertee Magenschmeichler – der klassische Klostergarten-Blend mit Kamillenblüten, Pfefferminze, Schafgarbenkraut und Ringelblumen. Vier klassische Klostergarten-Kräuter, dokumentiert bei Hildegard von Bingen (12. Jh.), aus zwei Botanik-Familien.

2,50 

83,33  / kg

Zubereitungsart

Verwende für eine Tasse Tee 250ml Wasser einen gehäuften Teelöffel Tee, übergieße die Kräutervariation mit sprudelnd heißem Wasser – 100°C – und lass den Aufguss ca. 8 bis 10 Minuten ziehen.

Der Magenschmeichler Tee überzeugt durch eine sanfte und ausgewogene Kräutermischung, die eine beruhigende Wirkung auf den Magen ausübt. Beim Aufbrühen entfaltet sich eine goldene Farbe, die den Tee visuell zu einem wohltuenden Erlebnis macht. Der Geschmack ist mild und aromatisch, mit der sanften Süße der Kamille, die sich harmonisch mit der frischen Pfefferminze und der leicht würzigen Schafgarbe verbindet. Ringelblumen fügen eine zarte blumige Note hinzu, die den Tee abrundet und eine entspannende Wirkung unterstützt. Diese wohltuende Mischung ist perfekt für alle, die nach einer sanften Beruhigung und einem angenehmen Magengefühl suchen

Das bin ich

Die natürlichen Bestandteile von Kräutertee Magenschmeichler

Der Klostergarten-Blend mit vier historischen Kräutern.

Der Kräutertee Magenschmeichler vereint vier klassische Klostergarten-Kräuter: Kamille, Pfefferminze, Schafgarbe und Ringelblume. Alle vier sind seit dem Mittelalter in europäischen Klostergärten dokumentiert – klassisch bei Hildegard von Bingen (12. Jh.).

Vier Kräuter, zwei Botanik-Familien

Drei der vier Kräuter gehören zur Familie Asteraceae (Korbblütler) – Kamille, Schafgarbe und Ringelblume. Das vierte Kraut, die Pfefferminze, gehört zur Familie Lamiaceae (Lippenblütler).

Kamille – der Erd-Apfel

Kamille (Matricaria chamomilla) trägt einen wunderbaren Namen: griechisch „chamaimēlon“ (χαμαίμηλον) heißt wörtlich „Erd-Apfel“ – wegen des charakteristischen apfelartigen Duftes, den die frische Pflanze verströmt. Die klassische Deutsche Kamille (nicht zu verwechseln mit der Römischen Kamille, Chamaemelum nobile) ist einjährig und erkennbar am hohlen Blütenboden. Klassisch aus Europa und dem Vorderen Orient. Historisch dokumentiert bereits im antiken Ägypten – die Kamille war klassisch dem Sonnengott Ra gewidmet.

Pfefferminze – die englische Hybride

Pfefferminze (Mentha × piperita) ist ein natürlicher Kreuzling aus Wasserminze (Mentha aquatica) und Grüner Minze (Mentha spicata) – deshalb das Kreuz-Zeichen (×) im wissenschaftlichen Namen. Die klassische Pfefferminze wurde im 17. Jahrhundert in England entdeckt – konkret in Mitcham (Surrey) südwestlich von London. Der englische Botaniker John Ray dokumentierte sie erstmals 1696 in seiner „Historia Plantarum“. Von Mitcham aus entwickelte sich eine ganze Pfefferminz-Industrie – „Mitcham Peppermint“ wurde im 18. und 19. Jahrhundert weltberühmt.

Im 20. Jahrhundert verlagerte sich die Produktion in die USA. Heute ist das Willamette Valley in Oregon klassisch der größte Pfefferminz-Anbau der Welt – zusammen mit Michigan und Wisconsin produzieren die USA etwa 60-70 Prozent des weltweiten Pfefferminzöls. Auch Marokko ist klassisch ein wichtiger Produzent.

Menthol ist das Haupt-Aroma-Molekül – 40-50 Prozent des ätherischen Öls. Menthol aktiviert den Kälte-Rezeptor TRPM8 in der Mundschleimhaut – deshalb entsteht das klassisch kühle Empfinden im Mund. Es ist keine tatsächliche Temperatursenkung, sondern ein neurologischer Trick der Rezeptor-Ebene.

Historisch dokumentiert schon im antiken Ägypten (Grabbeigaben aus Minze im Neuen Reich). Karl der Große befahl im Capitulare de villis (812) den Anbau von Minze klassisch in allen Klöstern seines Reiches – damit ist die Minze eine der ältesten dokumentierten Kloster-Kräuter des mittelalterlichen Europas.

Schafgarbe – das Achilles-Kraut

Schafgarbe (Achillea millefolium) trägt einen der schönsten Namen der Botanik: Sie ist nach Achilles benannt – dem klassischen griechischen Helden aus Homers Ilias. Die klassische Legende: Bei der Belagerung Trojas soll Achilles seine verwundeten Soldaten mit Schafgarbe behandelt haben. Deshalb der Gattungsname Achillea. Der Beiname „millefolium“ heißt „tausendblättrig“ – wegen der charakteristisch fiedrig geteilten Blätter, die aussehen, als bestünden sie aus vielen kleinen Blättchen. Klassisch bekannt auch als „Soldatenkraut“.

Ringelblume – Marias Gold

Ringelblume (Calendula officinalis) ist der Farbgeber des Blends. Klassisch bekannt als „Marias Gold“ (englisch Marigold) wegen der mittelalterlichen Marien-Symbolik. Ausführlich dokumentiert auf der Bestandteil-Seite Ringelblumenblüten 

Zubereitung

  • 1 gehäufter Teelöffel pro 250 ml
  • Wasser: 100°C (kochend)
  • Ziehzeit: 8-10 Minuten
  • Klassisch pur, ohne Milch
  • Optional mit einem Hauch Honig

 

Geschmack und Charakter

  • Aroma: mild-blumig mit dem apfelartigen Duft der Kamille und der frischen Menthol-Note der Pfefferminze
  • Tassenfarbe: klassisch goldgelb
  • Textur: mild und harmonisch mit sanfter Süße
  • Nachhall: kräuterig-blumig mit einem klaren Menthol-Ausklang

 

Für wen sich der Tee eignet

  • Fans der klassischen Klostergarten-Kräuterkunde
  • Kaffee- und Koffein-Meider – klassisch koffeinfrei

 

Andere Bestandteile im Sortiment:

 

Mein Tipp

Der Magenschmeichler ist ein Klostergarten-Klassiker. Als Cold Brew im Sommer besonders spannend – die klassische Menthol-Note der Pfefferminze kommt kalt besonders klar heraus. Für den Winter klassisch heiß mit einem Hauch Honig. Ein klassischer Blend für Kräuter-Interessierte, die verschiedene Botanik-Familien in einer Tasse erleben wollen.

Mehr zur Kulturhistorie des Tees auf unserer Bestandteil-Seite Schwarzer Tee.

 

Zutaten: Kamillenblüten, Pfefferminze, Schafgarbenkraut, Ringelblumen

Inhalt: 30g


Häufige Fragen zum Kräutertee Magenschmeichler

Aus welchen Zutaten besteht der Magenschmeichler? Aus vier klassischen Klostergarten-Kräutern: Kamillenblüten (Matricaria chamomilla), Pfefferminze (Mentha × piperita), Schafgarbenkraut (Achillea millefolium) und Ringelblumen (Calendula officinalis).

Warum heißt die Schafgarbe „Achilles-Kraut“? Weil sie nach dem klassischen griechischen Helden Achilles aus Homers Ilias benannt ist. Die klassische Legende: Bei der Belagerung Trojas soll Achilles seine verwundeten Soldaten mit Schafgarbe behandelt haben. Deshalb der Gattungsname Achillea. Der Beiname „millefolium“ heißt „tausendblättrig“ – wegen der charakteristisch fiedrig geteilten Blätter.

Wo wurde die Pfefferminze entdeckt? Die klassische Pfefferminze wurde im 17. Jahrhundert in England entdeckt – konkret in Mitcham (Surrey) südwestlich von London. Der englische Botaniker John Ray dokumentierte sie erstmals 1696 in seiner „Historia Plantarum“. Sie ist ein natürlicher Kreuzling aus Wasserminze und Grüner Minze – deshalb das Kreuz-Zeichen (×) im wissenschaftlichen Namen Mentha × piperita.

Was ist Menthol? Das Haupt-Aroma-Molekül der Pfefferminze – 40-50 Prozent des ätherischen Öls. Ein spannender Chemie-Aha: Menthol aktiviert den Kälte-Rezeptor TRPM8 in der Mundschleimhaut – deshalb entsteht das klassisch kühle Empfinden im Mund. Es ist keine tatsächliche Temperatursenkung, sondern ein neurologischer Trick der Rezeptor-Ebene.

Wer war Hildegard von Bingen? Eine klassische Nonne des 12. Jahrhunderts, Äbtissin des Klosters Rupertsberg bei Bingen am Rhein. Sie dokumentierte klassisch die Klostergarten-Kräuterkunde ihrer Zeit in Werken wie „Physica“ und „Causae et Curae“. Alle vier Zutaten des Magenschmeichlers – Kamille, Pfefferminze, Schafgarbe und Ringelblume – sind bei ihr klassisch dokumentiert.

Was war das Capitulare de villis? Eine Verwaltungsverordnung Karls des Großen aus dem Jahr 812, die den systematischen Anbau von Nutzpflanzen in seinem Reich regelte. Karl der Große befahl darin klassisch den Anbau von Minze (unter anderem) in allen Klöstern seines Reiches. Damit ist die Pfefferminz-Familie eine der ältesten dokumentierten Klostergarten-Pflanzen des mittelalterlichen Europas.

Wie bereite ich den Tee zu? 1 gehäufter Teelöffel pro 250 ml, kochend heißes Wasser (100°C), 8-10 Minuten ziehen lassen. Klassisch pur, ohne Milch. Als Cold Brew im Sommer: 1 EL pro 500 ml kaltes Wasser, 6-12 Stunden im Kühlschrank.

Zuordnung:

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