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Japan ist eines der bedeutendsten Grünteeanbaugebiete der Welt, bekannt für seine hochwertigen Teesorten und die einzigartige Art der Teeverarbeitung.
Im Gegensatz zu China, wo Pfannenrösten zur Oxidationsverhinderung verwendet wird, ist das Dämpfen die primäre Methode in Japan. Diese Technik bewahrt die leuchtend grüne Farbe der Teeblätter und verleiht dem japanischen grünen Tee ein frisches, grasiges Aroma.

Beliebter Japan

  • Bio Japan Houjicha Pulver

    Bio Japan Houjicha Pulver – Röstgenuss aus Kagoshima Das warme Herz der japanischen Teekultur: Unser Bio Houjicha Pulver aus der vulkangeprägten Präfektur Kagoshima bietet ein völlig neues Tee-Erlebnis. Statt grasiger Frische erwartet Sie ein vollmundiges Panorama aus Röstnoten, Karamell und nussiger Süße. Durch die schonende Röstung ist der Tee besonders koffeinarm und magenmild – der perfekte Begleiter für entspannte Nachmittage oder als kalt servierter „Houjicha Latte“.
    • Herkunft: Kagoshima, Japan (Vulkanerde-Anbau)
    • Geschmack: Nussig, röstig, fein-süß (erinnert an Kakao & Karamell)
    • Qualität: 100 % Bio-zertifiziert, fein vermahlen
    • Besonderheit: Ideal für Latte-Spezialitäten, Desserts und zum Backen
    • Vorteil: Deutlich weniger Koffein als Matcha oder klassischer Grüntee

    34,50 

  • Bio Japan Kukicha Moegi

    Entdecke Bio Japan Kukicha Moegi: Ein herrlich milder & koffeinarmer Grüntee mit grasig-frischer Note. Direkt aus Japan, 100% Bio. Jetzt genießen & sanft beleben!

    11,90 54,70 

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  • Bio Japan Matcha Kasumi

    Bio Japan Matcha Kasumi – Daily Bio aus Kagoshima. Aromatisch, intensiv grün, weich & leicht süßlich. Perfekt für die tägliche Portion Matcha

    34,90 

  • Bio Japan Matcha Megumi

    Bio Japan Matcha Megumi – Premium Bio-Matcha aus Japan. Strahlend grün, süßlich, mit feinem Umami. Ideal für Teezeremonie & Matcha Latte.

    44,90 

  • Bio Japan Sencha Uji

    Premium Bio-Sencha aus Kagoshima, Japan – glänzendes dunkelgrünes Blatt, zarter Umami-Geschmack und hocharomatische, leuchtend-helle Tasse für den perfekten Grüntee-Genuss.

    13,50 62,10 

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  • Bio Matcha ceremonial

    Erstklassiger Bio Matcha Ceremonial aus der Region Kagoshima, Japan. Harmonischer Blend aus Saemidori und Asanoka mit edlen Zartbitternoten, feinem Umami und dezenter Süße – ein Bio Grüntee der Spitzenklasse.

    44,90 

  • Bio Kuki-Houjicha Kazuki

    Bio Kuki-Houjicha Kazuki ist ein mild gerösteter Tee aus den Stängeln des Houjicha. Er bietet nussige Noten von Kakao und Cookie, ideal für den Spätnachmittag oder Abend. Mit seiner zarten Röstnote und niedrigem Koffeingehalt ist er perfekt für eine entspannende Teepause.

    11,90 54,70 

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  • Bio Japan Gyokuro Asahi

    Japan Gyokuro Asahi ist eine kostbare Spitzenqualität von Grünem Tee aus japanischer Schatten-Manufaktur. Das tiefgrüne und satte Teeblatt wird zu feinen Nadeln gerollt und bietet eine seidig-weiche Textur. Dieser Gyokuro ergibt eine fruchtig und hellgrüne Tasse mit einem wunderbar frischen Umami-Geschmack.

    30,50 140,30 

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  • Bio Bancha

    Bio Bancha Grüntee – Ein milder, leicht süßlicher Bio Grüntee aus Japan mit sanftem Hellgrün in der Tasse und niedrigem Koffeingehalt. Ideal für den Genuss zu jeder Tageszeit.

    10,90 50,10 

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Herstellungsinfo zu Japan

Japanische Grüntees entstehen in einem hochpräzisen Verarbeitungsprozess, der sich deutlich von chinesischer Tradition unterscheidet. Die Plantagen liegen meist im Süden Japans – auf den Hauptinseln Honshu (mit Shizuoka und Kyoto), Kyushu (mit Kagoshima und Yame) und Shikoku. Diese Regionen profitieren von gemäßigtem bis subtropischem Klima, ausreichend Niederschlag, Nebel, feuchter Luft und kühlen Nächten – Bedingungen, die die Bildung der charakteristischen Aminosäure L-Theanin fördern und für die typische Umami-Note sorgen.

Die Ernte beginnt im April mit dem ersten und wertvollsten Pflückgang, dem Shincha (der „neue Tee“ der ersten Frühjahrsernte). Es folgen weitere Pflückungen bis zum Herbst, wobei die spätere Ernte für Bancha-Qualitäten verwendet wird. Geerntet wird heute meist maschinell – ein Unterschied zur chinesischen Tradition, wo viel per Hand gepflückt wird.

Eine japanische Besonderheit ist die Beschattung der Teesträucher vor der Ernte. Bei Gyokuro wird ca. 20 Tage, bei Kabusecha etwa 7–10 Tage vor der Pflückung mit speziellen Tüchern oder Bambusmatten beschattet. Diese Reduzierung des Sonnenlichts veranlasst die Pflanze, mehr Chlorophyll und L-Theanin zu bilden – das Ergebnis ist eine intensive grüne Farbe und der berühmte Umami-Geschmack. Bei Matcha werden die Tencha-Blätter (Matcha-Vorstufe) ebenfalls beschattet.

Der entscheidende Verarbeitungsschritt ist die Dampffixierung, bei der die Oxidation der Blätter sofort gestoppt wird. In Japan werden die Blätter mit Wasserdampf bedampft (meist 15–60 Sekunden bei 100 °C) – ganz anders als die chinesische Pfannenröstung. Diese Dampfbehandlung bewahrt die leuchtend grüne Farbe und verleiht den Tees ihre typisch frisch-grasige Note.

Anschließend folgen mehrere Bearbeitungsschritte: Kühlen (zur Stoppung der Hitzeeinwirkung), Welken, Rollen in mehreren Stufen (zur Formgebung der nadelförmigen Blätter) und Trocknen. Bei Sencha entstehen die typischen langen, dunkelgrünen Nadeln. Bei Matcha wird das fertige Tencha-Blatt zusätzlich in traditionellen Granitsteinmühlen zu feinem Pulver vermahlen – eine Steinmühle schafft nur 30–40 Gramm Matcha pro Stunde, was die Kostbarkeit dieses Tees erklärt.

Eine Spezialität ist Houjicha: Hier werden gröbere Blätter oder Stängel bei 200 °C geröstet, was den Koffeingehalt reduziert und ein warmes, karamellartiges Aroma erzeugt. Genmaicha entsteht durch Mischung von Sencha mit gepufftem braunen Reis – traditionell als „Volkstee“ entstanden, heute weltweit beliebt.

Vor der Verpackung wird jede Charge im Labor auf Pestizidrückstände, Schwermetalle und mikrobiologische Belastung geprüft. Bio-zertifizierte japanische Grüntees (oft mit dem japanischen JAS-Siegel und dem EU-Bio-Siegel) erfüllen besonders strenge Standards.

Häufige Fragen zu Japan

Was ist Japan Grüntee und woher kommt er ursprünglich?

Japan Grüntee ist eine eigenständige Tee-Kultur, die auf über 1.000 Jahre Tradition zurückblickt und sich klar von chinesischen Grüntees unterscheidet. Die Geschichte beginnt im 9. Jahrhundert, als japanische Mönche von einer Studienreise aus China Teesträucher mitbrachten und am Ufer des Biwa-Sees pflanzten. Im 12. Jahrhundert brachte Mönch Eisai das Pulvertee-Verfahren (Matcha) nach Japan – die Wurzel der berühmten japanischen Teezeremonie.

Heute ist Japan nach China der zweitgrößte Grünteeproduzent der Welt, wobei der Großteil im Inland konsumiert wird – nur ein kleiner Teil wird exportiert. Das macht echten Japan-Grüntee zu einer Rarität. Die drei wichtigsten Anbauregionen sind:

  • Shizuoka – das größte Anbaugebiet, ca. 40 % der gesamten Produktion, vor allem für Sencha (an den Hängen des Fuji)
  • Kagoshima – im Süden von Kyushu, berühmt für Sencha, Kabusecha und Bio-Matcha
  • Uji (Kyoto) – die Wiege des japanischen Grüntees mit edelstem Gyokuro und Matcha

Bei teeliebe findest du eine breite Auswahl japanischer Bio-Grüntees – darunter unseren Bio Sencha Premium aus Kagoshima, drei Bio-Matcha-Qualitätsstufen und unseren Gyokuro Asahi.

Welche Sorten gibt es bei japanischem Grüntee?

Japan hat eine erstaunliche Vielfalt an Grüntee-Sorten – jede mit eigenem Charakter, Verarbeitungsverfahren und Geschmacksprofil:

Sencha – der populärste Grüntee Japans

  • Wächst in voller Sonne, gedämpft, zu Nadeln gerollt
  • Frisch-grasig, balanciert, mit feiner Umami-Note
  • Bei teeliebe: Bio Sencha Premium aus Kagoshima

Bancha – der sanfte Alltagstee

  • Spätere Pflückung mit gröberen Blättern
  • Koffeinarm, mild, hellgrün, leicht süßlich
  • Bei teeliebe: Bio Bancha

Gyokuro („edler Tautropfen") – der König unter den Grüntees

  • Ca. 20 Tage vor der Ernte beschattet – das fördert L-Theanin
  • Intensive Umami-Süße, weich-cremig, vegetabil
  • Bei teeliebe: Gyokuro Asahi

Matcha – das gemahlene Pulver

  • Beschatteter Tencha, in Granitsteinmühlen vermahlen
  • Das ganze Blatt wird mitgetrunken – sehr nährstoffreich
  • Bei teeliebe in drei Qualitätsstufen: Bio Matcha Kasumi (Daily), Bio Matcha Megumi (Premium), Bio Matcha Ceremonial

Genmaicha – „Volkstee" mit Reis

  • Sencha gemischt mit gepufftem braunen Reis
  • Nussig, wärmend, sättigend – auch als „Popcorn-Tee" bekannt
  • Bei teeliebe: Bio Genmaicha aus Kagoshima

Houjicha / Kuki-Houjicha – der geröstete Stängeltee

  • Stängel und gröbere Blätter werden geröstet
  • Sehr koffeinarm, mild, mit warmem, leicht karamelligem Aroma
  • Bei teeliebe: Bio Kuki-Houjicha Kazuki

Kabusecha – der Halbschattentee

  • Ca. 7–10 Tage beschattet – zwischen Sencha und Gyokuro
  • Mildere Variante mit mehr Umami als Sencha
  • Mehr Koffein als „normaler" Sencha

Shincha – der „neue Tee" der ersten Ernte

  • Erste Pflückung im Frühling (Mitte April bis Mai)
  • Frischester, aromatischster Sencha mit besonders intensiver Wirkung
  • Saisonale Rarität – nur kurz nach der Ernte verfügbar
Was ist der Unterschied zwischen japanischem und chinesischem Grüntee?

Der grundlegende Unterschied liegt in der Verarbeitung – und das prägt Geschmack, Farbe und Charakter komplett:

Kriterium Japan Grüntee China Grüntee
Verarbeitung gedämpft (außer Houjicha = geröstet) pfannengeröstet
Geschmack frisch-grasig, umami, vegetabil, mineralisch nussig, leicht rauchig, blumig, würzig
Tassenfarbe leuchtend hellgrün gelb-grün bis goldfarben
Blattform nadelförmig, dunkelgrün flach, kugelig, spiralig
Beschattung ja (Gyokuro, Kabusecha, Matcha) selten
Erntemethode meist maschinell oft handgepflückt
Charakter klar, fokussiert, mineralisch wärmend, vielfältig

Was Japan-Tees einzigartig macht:

  • Umami – die fünfte Geschmacksrichtung, herzhaft-würzig wie in Brühe oder Parmesan. Diese intensive Geschmacksdimension bekommt man nur durch das Dämpfungsverfahren und die Beschattung vor der Ernte.
  • Mehr L-Theanin – die Aminosäure für entspannte Konzentration ist in japanischen Tees deutlich höher konzentriert
  • Visuelles Erlebnis – leuchtend grüne Tasse, oft mit feiner Trübung durch das Dämpfen
  • Strikte Sortenvielfalt – jede Sorte hat klare Regeln und Verfahren

Welcher passt zu wem?

  • Wer es klar und mineralisch mag: Japan-Grüntee
  • Wer Umami und Tiefe sucht: Gyokuro oder Matcha
  • Wer Aromen-Vielfalt liebt: China-Grüntees
  • Wer einsteigt: Bio Sencha oder Bio Gunpowder, um den Unterschied zu schmecken

Welche Wirkung hat Japan Grüntee – und warum gilt er als besonders gesund?

Japan Grüntee ist eines der wissenschaftlich am besten erforschten Lebensmittel – seine Wirkung beruht auf einer einzigartigen Kombination aus Catechinen, L-Theanin und Koffein.

Besonders herausragend bei Japan-Grüntees:

  • Catechine (EGCG): Wirken stark antioxidativ – Matcha enthält die höchste Konzentration, weil das ganze Blatt getrunken wird
  • L-Theanin: Aminosäure für wache, klare Konzentration ohne Nervosität – in beschatteten Tees (Gyokuro, Matcha) besonders hoch konzentriert
  • Koffein: Variiert stark je nach Sorte – sanft anregend, nicht aufputschend
  • Chlorophyll: Verleiht die intensive grüne Farbe und wirkt entgiftend
  • Vitamine: A, C, E sowie B-Vitamine
  • Mineralstoffe: Kalium, Mangan, Fluorid (Kariesschutz)

Koffeingehalt nach Sorte (pro 250 ml):

  • Matcha: ca. 70 mg (das ganze Blatt wird getrunken)
  • Gyokuro: ca. 50–60 mg (durch Beschattung erhöht)
  • Sencha: ca. 30–40 mg
  • Bancha: ca. 20 mg (sehr niedrig)
  • Houjicha: ca. 10–15 mg (durch Röstung reduziert)

Wissenschaftlich belegte Effekte:

  • Antioxidativ und zellschützend
  • Konzentrationsfördernd dank L-Theanin
  • Herz-Kreislauf-stützend
  • Stoffwechselanregend
  • Kariesschützend durch Fluorid

Wichtig: Da konventioneller Tee aus Asien Pestizidrückstände enthalten kann, ist Bio-Qualität beim Japan-Grüntee besonders empfehlenswert. Bei teeliebe sind alle Japan-Grüntees Bio-zertifiziert – frei von chemisch-synthetischen Pestiziden.

Wie bereitet man Japan Grüntee richtig zu?

Japan-Grüntee ist anspruchsvoller als chinesischer – die richtige Wassertemperatur ist entscheidend, sonst werden die Tees bitter und verlieren ihre feine Süße.

Sortenspezifische Zubereitung:

Sencha (klassisch)

  • 70–80 °C, 1–2 Min., 1 TL auf 250 ml
  • Bei zu heißem Wasser wird er grasig-bitter
  • 2–3 Aufgüsse möglich, jeder mit etwas kürzerer Ziehzeit

Bancha

  • 80 °C, 2 Min., 1 TL auf 250 ml
  • Verträgt etwas mehr Hitze als Sencha
  • Ideal für jede Tageszeit, auch abends

Gyokuro (königliche Zubereitung)

  • 50–60 °C (!), 2–3 Min., 2 TL auf 100 ml
  • Die niedrige Temperatur lockt das volle Umami hervor
  • Mehrere Aufgüsse – jeder zeigt eine andere Aromafacette
  • In einer kleinen Kyusu-Kanne zubereiten

Matcha (mit Bambusbesen aufschlagen)

  1. 1 Bambuslöffel (Chashaku, ca. 1–2 g) Matcha-Pulver in eine Matcha-Schale (Chawan)
  2. 80 °C heißes Wasser (ca. 70 ml) zugeben
  3. Mit dem Bambusbesen (Chasen) in W-Bewegungen kräftig aufschlagen
  4. Bis ein feiner cremiger Schaum entsteht
  5. Direkt aus der Schale trinken

Genmaicha

  • 80–90 °C, 2 Min., 1 TL auf 250 ml
  • Verträgt höhere Temperaturen wegen des gerösteten Reises

Houjicha / Kuki-Houjicha

  • 90–100 °C, 2–3 Min., 1 TL auf 250 ml
  • Eine der wenigen japanischen Tees, die fast kochendes Wasser vertragen
  • Wunderbar entspannend für den Abend

Profi-Tipps:

  • Wasserqualität: Weiches, kalkarmes Wasser ist Pflicht – gefiltertes Wasser ideal
  • Lagerung: Luftdicht, dunkel und kühl – Japan-Grüntees verlieren schneller Aroma als andere Tees. Geöffnet möglichst innerhalb von 3 Monaten verbrauchen, Matcha sogar innerhalb von 4 Wochen
  • Zitronen-Trick: Ein Spritzer Zitronensaft im fertigen Tee verbessert die Catechin-Aufnahme im Körper
  • Mehrfachaufguss: Hochwertige japanische Tees lassen sich oft 2–3 Mal aufgießen – Gyokuro bis zu 4 Mal
  • Wann trinken? Morgens und mittags ideal – Sencha, Gyokuro und Matcha wegen Koffein nicht am Abend. Houjicha und Bancha dagegen perfekt am Abend

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