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Loser Oolong-Tee vereint das Beste aus grünem und schwarzem Tee und bietet ein einzigartiges Geschmackserlebnis, das sowohl mild als auch komplex ist. Die Teeblätter durchlaufen eine Teiloxidation, wodurch Oolong-Tee seine charakteristische Mischung aus blumigen, fruchtigen und leicht malzigen Aromen erhält. In loser Form entfalten die Teeblätter ihr volles Potenzial, was zu einem intensiveren und reichhaltigeren Teegenuss führt.

Ob in Bio-Qualität oder konventionell – Oolong-Tee ist für seine Vielseitigkeit bekannt. Er kann mild und blumig sein oder kräftiger und nussiger, je nach Zubereitung und Sorte. Besonders beliebt in China und Taiwan, wird loser Oolong-Tee geschätzt für seine Balance aus frischen, grünen Noten und den vollen Aromen eines schwarzen Tees.

Oolong-Tee bietet nicht nur ein komplexes Geschmackserlebnis, sondern ist auch reich an wertvollen Inhaltsstoffen wie Antioxidantien, die zur allgemeinen Gesundheit beitragen. Genießen Sie diese edle Teesorte in Bio- oder konventioneller Qualität und entdecken Sie die vielfältigen Facetten, die Oolong zu einem besonderen Tee für Kenner und Genießer machen.

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Herstellungsinfo zu Oolong

Oolong gilt als die handwerklich anspruchsvollste Tee-Kategorie überhaupt – kein anderer Tee verlangt vom Teemeister so viel Können, Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Während Grüntee unmittelbar erhitzt und Schwarztee vollständig oxidiert wird, ist Oolong eine Frage des richtigen Zeitpunkts: Der Teemeister muss genau wissen, wann die Oxidation gestoppt werden soll – ein Vorgang, der sich nicht in Minuten messen lässt, sondern in Erfahrung und Beobachtung.

Alles beginnt im Teegarten, oft in hügeliger oder bergiger Lage, weil das Klima dort besonders günstig ist. Die berühmten Wuyi-Berge in Fujian sind UNESCO-Weltkulturerbe, und in Taiwan wachsen die besten Oolongs auf bis zu 2.500 Metern Höhe. Geerntet werden meist drei bis vier Blätter pro Trieb, oft per Hand. Anders als bei Grün- oder Schwarztee, wo junge Knospen bevorzugt werden, brauchen Oolongs reifere Blätter, weil sie das nötige Aroma-Potential für die komplexe Verarbeitung mitbringen.

Direkt nach der Ernte folgt der entscheidende Schritt: das Welken in der Sonne. Die Blätter werden auf großen Bambusmatten oder Tüchern ausgebreitet und verlieren bei kontrollierter Sonnenexposition etwa 10–15 % ihrer Feuchtigkeit. Bei Regen oder zu starker Sonne wird drinnen unter Ventilatoren gewelkt. Dieser Schritt aktiviert die Enzyme in den Blättern und bereitet die Oxidation vor.

Es folgt das namensgebende „Schütteln“ oder „Yáo Qīng“ (摇青) – ein traditioneller Verarbeitungsschritt, der Oolong von allen anderen Tees unterscheidet. Die welkenden Blätter werden über mehrere Stunden hinweg in großen Bambuskörben oder Trommeln mehrfach geschüttelt und gewendet. Dabei werden die Blattränder leicht verletzt, während das Innere unversehrt bleibt – die typische rote Färbung am Blattrand entsteht. So oxidiert das Blatt nur teilweise: An den Rändern stärker, im Inneren weniger. Genau diese partielle Oxidation macht Oolong aus.

Zwischen den Schüttelgängen kommen die Blätter zur Ruhe – traditionell auf großen Tabletts in temperierten Räumen. Dieser Wechsel aus Schütteln und Ruhen wird 3 bis 8 Mal wiederholt, je nach gewünschtem Oxidationsgrad. Bei leicht oxidierten Oolongs (Tie Guan Yin, Milky Oolong) bricht man bei etwa 15–25 % Oxidation ab – das Ergebnis ist blumig-frisch und grünlich. Bei stark oxidierten Oolongs (Da Hong Pao, Oriental Beauty) wird bis zu 70 % oxidiert – mit dunklem, schokoladigem Charakter.

Wenn der richtige Oxidationsgrad erreicht ist, wird die Oxidation gestoppt: Die Blätter werden bei 200–300 °C in Pfannen oder Trommeln „fixiert“ (Sha Qing, 杀青). Anschließend folgt das Rollen oder Formen – je nach Sorte zu langen, gedrehten Blättern (Wuyi-Stil) oder zu kleinen Kügelchen (Anxi-Stil, Taiwan), die sich beim Aufgießen wieder entfalten. Bei den kugelförmigen Oolongs wird mehrfach gerollt, gebacken und wieder gerollt – ein Prozess, der mehrere Stunden dauert und höchste Präzision verlangt.

Manche Oolongs werden zusätzlich geröstet. Das Holzkohle-Rösten (Hong Bei) ist eine traditionelle Methode, bei der die fertig verarbeiteten Blätter über glühenden Holzkohlen langsam getrocknet werden – das verleiht ihnen einen warmen, charakteristischen Charakter. Stark geröstete Oolongs wie Da Hong Pao oder gereifte Tie Guan Yins entwickeln dadurch tiefe Kakao- und Karamellnoten. Die finale Trocknung bringt den Restwassergehalt auf etwa 3 %.

Vor der Verpackung wird jede Charge im Labor auf Pestizidrückstände, Schwermetalle und mikrobiologische Belastung geprüft. Bei Bio-Oolongs wie unserem Bio China Tie Kuan Yin gelten besonders strenge Grenzwerte. Bei teeliebe füllen wir alle Oolongs lose ab – kein Beutel, kein Mikroplastik, dafür ganze Blätter, die sich beim Aufgießen elegant entfalten und ihr volles Aromaspiel zeigen können.

Häufige Fragen zu Oolong

Was ist Oolong Tee – und wodurch unterscheidet er sich von Grün- und Schwarztee?

Oolong ist ein halbfermentierter Tee aus der Pflanze Camellia sinensis – damit liegt er geschmacklich genau zwischen unfermentiertem Grüntee und vollfermentiertem Schwarztee. Sein chinesischer Name bedeutet „schwarzer Drache" – passend zu den langen, gedrehten Blättern, die an die mythische Figur erinnern. Der entscheidende Unterschied liegt in der Oxidation: Während Grüntee (0 %) und Schwarztee (100 %) klare Extreme darstellen, kann Oolong zwischen 10 und 70 % oxidiert sein. Genau das macht ihn so spannend: Leicht oxidierte Oolongs schmecken blumig-frisch und grün, stark oxidierte kräftig, würzig und schokoladig. Heimat des Oolongs sind die chinesische Provinz Fujian und die Insel Taiwan (Formosa). Bei teeliebe findest du Oolongs aus beiden Regionen – von zart bis intensiv geröstet.

Welche Wirkung hat Oolong Tee?

Oolong gilt in China seit Jahrhunderten als „Schönheits- und Schlanktee" und wird heute auch wissenschaftlich für seine vielseitigen Effekte geschätzt. Die wichtigsten Wirkungen:

  • Anregend & konzentrationsfördernd – durch moderates Koffein in Kombination mit L-Theanin (wache, ruhige Konzentration)
  • Stoffwechselankurbelnd – Polyphenole sollen die Fettverbrennung sanft unterstützen, weshalb Oolong oft mit Abnehmen in Verbindung gebracht wird
  • Antioxidativ – Catechine und Theaflavine schützen Zellen vor freien Radikalen
  • Magenfreundlich – durch weniger Gerbstoffe als Schwarztee
  • Cholesterinsenkend – mehrere Studien zeigen positive Effekte auf den Cholesterinspiegel
  • Mundhygiene – Polyphenole können die Bakterienflora im Mund günstig beeinflussen

Wichtig: Oolong ist kein Wundermittel zum Abnehmen, kann aber als kalorienfreies Genussgetränk Teil einer gesunden Routine sein.

Hat Oolong Koffein – und wie stark wirkt es?

Ja, Oolong enthält Koffein – aber meist weniger als Schwarztee und mehr als Grüntee. Der genaue Gehalt variiert stark mit dem Oxidationsgrad und der Sorte. Im Durchschnitt liegt eine Tasse Oolong bei 30–50 mg Koffein (ca. 250 ml). Wie bei anderen Tees ist das Koffein an Gerbstoffe gebunden – es wirkt deshalb sanfter und länger als Kaffee-Koffein und löst kaum Nervosität aus.

Faustregel:

  • Leicht oxidierte Oolongs (z. B. Bio China Tie Kuan Yin, Milky Oolong) – moderater Koffeingehalt, eher klar und fokussierend
  • Stark oxidierte/geröstete Oolongs (z. B. Wuyi Yancha, Oriental Beauty) – etwas weniger Koffein, dafür beruhigender und kräftiger im Charakter

Ein großer Vorteil: Hochwertiger Oolong lässt sich mehrfach aufgießen – der Koffeingehalt nimmt mit jedem Aufguss ab, sodass du das Geschmackserlebnis auch am Nachmittag genießen kannst.

Welche Oolong-Sorten gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Oolongs werden grob nach Herkunft (China/Taiwan) und Oxidationsgrad unterschieden – jede Sorte hat ihren ganz eigenen Charakter:

🇨🇳 Chinesische Oolongs (Fujian):

  • Tie Guan Yin („Eiserne Göttin der Barmherzigkeit") – leicht oxidiert (15–25 %), zart-blumig, mit honigsüßer Note. Unsere Bio-Variante: Bio China Tie Kuan Yin
  • Milky Oolong (Jin Xuan) – cremig-buttrig im Geschmack, leicht oxidiert. Bei teeliebe: Milky Oolong aus Fujian, mit charakteristischer Cremigkeit
  • Da Hong Pao – stark oxidiert und gerösteter „Felsen-Tee" aus den Wuyi-Bergen, kräftig-mineralisch

🇹🇼 Taiwanesische Oolongs (Formosa):

  • Formosa Choice Oolong – mittel oxidiert, weich-aromatisch mit leichten Pfirsichnoten. Bei teeliebe als idealer Nachmittagstee im Sortiment
  • Oriental Beauty (Bai Hao) – stark oxidiert (60–70 %), mit Honig- und Muskat-Noten, gilt als Königin der Oolongs

Aromatisierte Oolongs:

  • Orangen Oolong – halbfermentierter Oolong mit natürlichem Orangenaroma für ein blumig-fruchtiges Erlebnis. Bei teeliebe sehr beliebt für Einsteiger

Tipp für Anfänger: Beginne mit einem milden Tie Guan Yin oder Milky Oolong – sie sind leicht zugänglich und zeigen die Eleganz der Oolong-Welt.

Wie bereitet man Oolong Tee richtig zu?

Oolong braucht weniger heißes Wasser als Schwarztee und kann mehrfach aufgegossen werden – jeder Aufguss zeigt eine neue Facette.

Einfache Zubereitung:

  • Menge: 1 gehäufter Teelöffel (ca. 2–3 g) auf 250 ml Wasser
  • Wassertemperatur: 80–90 °C (nicht kochend! Bei sehr feinen Sorten wie Oriental Beauty: 80–85 °C)
  • Ziehzeit: 2–3 Minuten beim ersten Aufguss
  • Mehrfachaufguss: jeder weitere Aufguss 30 Sekunden länger ziehen lassen – bis zu 5 Aufgüsse sind problemlos möglich

Traditionelle Gongfu-Cha-Zubereitung (chinesisch):

  1. Teekanne und Schalen mit heißem Wasser ausspülen
  2. Kanne zur Hälfte mit Oolong-Blättern füllen
  3. Ersten Aufguss kurz machen und wegschütten („Tee waschen")
  4. Wieder aufgießen, 20–60 Sekunden ziehen lassen, in Schalen verteilen
  5. Mehrfach aufgießen – ein hochwertiger Oolong gibt bis zu 8 Aufgüsse her

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