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Bio Assam Banaspaty FTGFOP1 – Bio-Premium-Schwarztee der Camellia sinensis var. assamica aus dem Karbi-Anglong-District in Zentral-Assam (indigene Region, Nachbarschaft zum Kaziranga-Nationalpark, UNESCO-Weltnaturerbe seit 1985), FTGFOP1-Grade (Fine Tippy Golden Flowery Orange Pekoe Grade 1 – höchste Blattqualitätsstufe) mit klassisch rollierten dunklen Blättern und goldenen Tips

Bio Assam Banaspaty FTGFOP1

Bio Assam Banaspaty FTGFOP1 – der Bio-Premium-Assam aus dem Karbi-Anglong-District in Zentral-Assam. Der Name „Banaspaty“ kommt aus dem Sanskrit („Vanaspati“ = „Herr des Waldes“) – und der Estate wird dem Namen gerecht: Als Bio-Vorreiter schützt er die Wanderwege wilder Elefanten in der Nachbarschaft zum Kaziranga-Nationalpark. FTGFOP1-Grade mit goldenen Tips, malzig-honigsüß, kastanienbraun in der Tasse.

8,50 39,10 

85,00 78,20  / kg

Zubereitungsart

Ein gehäufter Teelöffel losen Tee mit kochendem Wasser übergießen und je nach Geschmacksvorlieben ca. 3-5 Minuten ziehen lassen.

Assam, im Nordosten Indiens gelegen, stellt das weltweit größte zusammenhängende Teeanbaugebiet dar und ist berühmt für seinen kräftigen, malzigen Schwarztee. Dank des subtropischen Klimas und der nährstoffreichen Böden des Brahmaputra-Tals bieten sich hier ideale Bedingungen für den Teeanbau.

Der Assam-Tee beeindruckt mit einer tiefen Tassenfarbe und einem vollmundigen, malzigen Geschmack, weshalb er häufig in Frühstücksteemischungen wie English Breakfast verwendet wird.

Das bin ich

Die natürlichen Bestandteile von Bio Assam Banaspaty FTGFOP1

Ein Bio-Premium-Assam mit einzigartiger Herkunft: aus dem indigenen Karbi-Anglong-District mit Nachbarschaft zum weltberühmten Kaziranga-Nationalpark.

Bio Assam Banaspaty ist einer der außergewöhnlichsten Assams im Sortiment – nicht nur wegen der höchsten Blattqualitätsstufe FTGFOP1, sondern auch wegen der spektakulären Herkunftsregion: dem Karbi-Anglong-District in Zentral-Assam, in der Nachbarschaft eines der wichtigsten Naturschutzgebiete der Welt.

„Banaspaty“ – Sanskrit „Herr des Waldes“

Der Name des Tee-Estates ist ein spannender etymologischer Anker. „Banaspaty“ kommt aus dem Sanskrit „Vanaspati“: „Vana“ bedeutet „Wald“, „Pati“ bedeutet „Herr“ – „Herr des Waldes“. In der Hindu-Tradition bezeichnet „Vanaspati“ heilige, mächtige Bäume – wie den Bodhi-Baum (unter dem Buddha die Erleuchtung fand) oder den Peepal (heiliger Feigenbaum). Die Namenswahl für den Tee-Estate ist damit tief spirituell aufgeladen: der Tee-Garten als „Herr des Waldes“ – eine schöne Verbindung von Landwirtschaft und Naturschutz.

Kaziranga National Park – UNESCO-Weltnaturerbe

Der Banaspaty-Estate liegt in der Nachbarschaft eines der wichtigsten Naturschutzgebiete der Welt: dem Kaziranga National Park. Der Park grenzt an das nördliche Karbi Anglong und ist seit 1985 UNESCO-Weltnaturerbe.

Der Banaspaty-Estate ist Bio-Vorreiter in der Region – die Wanderwege der wilden Elefanten und die Biodiversität werden geschützt. 

Camellia sinensis var. assamica

Wie alle Assams stammt der Banaspaty von der Camellia sinensis var. assamica – der großblättrigen, sonnenliebenden Assam-Varietät. Robert Bruce entdeckte diese Varietät 1823 als wildwachsende Pflanze in Assam. Ohne diese Entdeckung gäbe es weder Assam- noch Ceylon- noch ostafrikanischen Tee. Mehr zur Camellia-sinensis-Botanik auf unserer Bestandteil-Seite Schwarzer Tee.

FTGFOP1 – die höchste Blattqualitätsstufe

FTGFOP1 = Fine Tippy Golden Flowery Orange Pekoe Grade 1 = die höchste Blattqualitätsstufe im klassischen Grading-System:

  • F = Fine = feine Ausführung
  • T = Tippy = viele Tips (Blattknospen)
  • G = Golden = goldfarbene Tips (im Bild klar erkennbar!)
  • F = Flowery = blumig
  • OP = Orange Pekoe = Standard-Blattgröße
  • 1 = Grade 1 = die höchste Stufe

Bio als Nachhaltigkeit im Assam-Kontext

Assam ist traditionell eine der industrialisiertesten Tee-Regionen der Welt – große Plantagen, oft mit hohem Pestizid-Einsatz. Bio-Assams sind ein spezialisiertes Nischensegment mit deutlich geringerer Produktion und höherer ökologischer Verantwortung. Der Banaspaty-Estate gehört zu den Bio-Vorreitern in Assam – die Bio-Zertifizierung ist gerade wegen der Kaziranga-Nachbarschaft besonders wichtig.

Zubereitung

  • Einen gehäuften Teelöffel pro große Tasse (250 ml)
  • Mit sprudelnd kochendem Wasser (100 °C) aufgießen
  • 3-5 Minuten ziehen lassen (3 Min = weniger Bitterstoffe, 5 Min = kräftiger)
  • Klassisch mit Milch, Sahne, Zucker oder Kluntje

Als Chai Latte

Der Banaspaty ist eine ideale Chai-Latte-Basis:

  • 1 gehäufter TL Banaspaty pro 250 ml Milch
  • Chai-Gewürze (Zimt, Kardamom, Nelken, Ingwer, Pfeffer)
  • 5-8 Minuten simmern lassen (nicht kochen!)
  • Durchseihen, mit Honig oder Rohrzucker verfeinern

Geschmack & Charakter

  • Aroma: Klassisch malzig mit feinen Röstnoten und dunklem Honig, dezent würzig
  • Tassenfarbe: Kastanienbraun bis dunkles Bernstein
  • Textur: Vollmundig, samtig, mit intensiver Statur
  • Nachhall: Lang, warm, mit malzigem Nachgeschmack

Für wen sich der Tee eignet

  • Bio-Käufer, die einen Bio-Premium-Assam mit besonderer Bio-Nachhaltigkeits-Story suchen
  • Assam-Kenner, die die höchste Blattqualitätsstufe FTGFOP1 schätzen
  • Naturschutz-Interessierte, die die Kaziranga-Nachbarschaft und den Elefanten-Wanderwege-Schutz wertschätzen
  • Chai-Latte-Trinker, die eine hochwertige Bio-Basis wollen
  • Frühstückstee-Liebhaber, die einen intensiven morgendlichen Wachmacher schätzen

Weitere passende Tees:

Wissenswertes aus unserem Tee Wissen Blog:

Warum ist diese Region eigentlich so weltberühmt für ihren Tee? Erfahre in unserem Blogbeitrag mehr über Assam Tee – Stark, würzig, weltberühmt: Was das Anbaugebiet in Nordostindien so besonders macht.

Was bedeutet „Banaspaty“? Der Name kommt aus dem Sanskrit „Vanaspati“: „Vana“ (Wald) + „Pati“ (Herr) = „Herr des Waldes“. In der Hindu-Tradition bezeichnet „Vanaspati“ heilige, mächtige Bäume wie den Bodhi-Baum (unter dem Buddha die Erleuchtung fand). Die Namenswahl für den Tee-Estate ist tief spirituell aufgeladen – der Tee-Garten als „Herr des Waldes“. Passend zur Bio-Vorreiter-Position und zur Nachbarschaft zum Kaziranga-Nationalpark.

Wo liegt der Banaspaty-Estate? Im Karbi Anglong District in Zentral-Assam – dem größten Distrikt Assams nach Fläche (über 10.400 km²). Karbi Anglong ist eine autonome indigene Region unter dem 6. Anhang der indischen Verfassung, benannt nach dem Karbi-Volk (indigene Stammes-Gemeinschaft mit tibeto-burmanischer Sprache). Die Region grenzt im Osten an Nagaland und im Süden an Meghalaya. Anders als die flache Brahmaputra-Ebene ist Karbi Anglong hügelig.

Wer ist das Karbi-Volk? Eine indigene Stammes-Gemeinschaft in Assam mit über 500.000 Menschen. Die Karbi-Sprache ist tibeto-burmanisch – linguistisch enger verwandt mit Tibetern und Burmesen als mit den Assamesen! Die Karbi haben unter dem 6. Anhang der indischen Verfassung eine autonome Verwaltung mit eigenem District Council. Klassisches Reisbauer-Volk, aber auch mit eigener Tee-Anbau-Tradition.

Was bedeutet FTGFOP1? Die höchste Blattqualitätsstufe im klassischen Grading-System:

  • F = Fine = feine Ausführung
  • T = Tippy = viele Tips (Blattknospen)
  • G = Golden = goldfarbene Tips
  • F = Flowery = blumig
  • OP = Orange Pekoe = Standard-Blattgröße
  • 1 = Grade 1 = die höchste Stufe

Der Banaspaty ist der Bio-Assam mit indigener Herkunft und Kaziranga-Nachbarschaft – die einzigartige Positionierung.

Was heißt „Camellia sinensis var. assamica“? Die großblättrige Assam-Varietät der Teepflanze. Alle Tees stammen von Camellia sinensis, aber es gibt zwei Hauptvarietäten:

  • var. sinensis (klein, chinesisch – für Darjeeling und chinesische Tees)
  • var. assamica (groß, indisch – für Assam, Ceylon, Ostafrika)

Robert Bruce entdeckte die var. assamica 1823 als wildwachsende Pflanze in Assam.

Kann ich mit dem Banaspaty Chai Latte machen? Der Banaspaty ist eine ideale Bio-Chai-Latte-Basis. 1 gehäufter TL pro 250 ml Milch, Chai-Gewürze (Zimt, Kardamom, Nelken, Ingwer, Pfeffer), 5-8 Minuten simmern lassen (nicht kochen!), durchseihen, mit Honig oder Rohrzucker verfeinern. Alternativ mit fertiger Chai-Gewürzmischung: Bio Black Chai.

Wie lange soll ich ziehen lassen? Klassisch 3-5 Minuten bei 100 °C:

  • 3 Minuten: weniger Bitterstoffe, mehr Koffein-Freisetzung
  • 5 Minuten: mehr Tannine, kräftiger
  • Über 5 Minuten: überzogen, adstringierend

Für Chai und Ostfriesen-Zubereitung eher Richtung 5 Minuten. Für Nachmittag eher 3-4 Minuten.

Zuordnung:

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