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Tee mit Oolong – lose teiloxidierte Oolong-Blätter (Camellia sinensis var. sinensis, Familie Theaceae – Teestrauchgewächse, verwandt mit Zier-Kamelien) mit den charakteristischen dunkelbraunen und leicht rötlichen Blättern, klassisch gerollt und teilweise oxidiert. Chinesisch „wūlóng" (烏龍) = „schwarzer Drache". Aus der chinesischen Provinz Fujian (Wuyi-Cliff oder Anxi) oder Taiwan (Formosa, Ali Shan, Dong Ding). Teiloxidiert 10-80 Prozent – zwischen Grüntee (0%) und Schwarztee (100%). Für Gongfu-Cha-Zeremonie mit Yixing-Ton

Tee mit Oolong

Tee mit Oolong

Oolong ist einer der komplexesten und faszinierendsten Tees der Welt – nicht wegen der Zutat, sondern wegen der Verarbeitung. Bei teeliebe erscheint Oolong in vier Produkten – von leicht oxidiertem Tie Guan Yin bis stark oxidiertem Formosa. Ein spannender Etymologie-Aha: „Oolong“ (wūlóng) heißt chinesisch „schwarzer Drache“.

Botanik: Camellia sinensis

Oolong wird aus den Blättern der Camellia sinensis hergestellt – der Tee-Pflanze aus der Familie Theaceae (Teestrauchgewächse). Alle „echten“ Tees kommen von dieser einen Art: Grüntee, Weißtee, Gelbtee, Oolong, Schwarztee, Pu-Erh – der Unterschied liegt nur in der Verarbeitung, nicht in der Pflanze!

Etymologie

„Oolong“ (烏龍) heißt chinesisch „schwarzer Drache“:

  • 烏 (wū) = schwarz, dunkel
  • 龍 (lóng) = Drache

Drei Legenden zur Namensentstehung: Der Bauer Sung Zheng ließ die Blätter zu lange in der Sonne (ein Reh lenkte ihn ab), die Oxidation entstand zufällig. Oder: Ein Chinese namens Wu Liang entdeckte den Prozess. Oder ganz einfach: Die dunklen, gerollten Blätter sehen aus wie kleine schwarze Drachen.

Herkunft: China Fujian und Taiwan

China – Provinz Fujian (福建):

  • Wuyi-Gebirge (Nord-Fujian) – die berühmten Cliff-Oolongs (Wuyi Yancha): Da Hong Pao („Große Rote Robe“), Rou Gui, Shui Xian
  • Anxi (Süd-Fujian) – Tie Guan Yin („Eiserne Guanyin“)

 

Taiwan (die späte Oolong-Welt):

  • Formosa Oolong – stark oxidiert
  • Dong Ding, Ali Shan, Da Yu Ling – Hoch-Berg-Oolongs
  • Bao Zhong – leicht oxidiert
  • Oriental Beauty – der Zikaden-Biss-Oolong
  • Jin Xuan – der Milky-Oolong-Kultivar

 

Historie – 1.000 Jahre Oolong

Vermutlich in der Ming-Dynastie (1368-1644) entstanden.

Da Hong Pao-Legende: Der Legende nach war die Mutter eines Kaisers schwer krank. Ein Mönch von den Wuyi-Bergen brachte ihr Tee vom „Großen Roten Roben“-Strauch – sie erholte sich. Der Kaiser schenkte den Mönchen daraufhin große rote Roben für die drei ursprünglichen Sträucher. Diese originalen Sträucher stehen bis heute an einer Felswand in Wuyi und werden bewacht – der Tee davon ist der teuerste Tee der Welt.

Tie Guan Yin-Legende: Ein armer Bauer namens Wei Yin in Anxi restaurierte einen alten Tempel der Göttin Guanyin. Sie erschien ihm im Traum und wies ihn auf einen Teestrauch in den Felsen. Der Strauch war eisern zäh (daher „Eisen“) und der Tee köstlich – daher „Tie Guan Yin“ („Eiserne Guanyin“).

John Dodd (1866): Der schottische Kaufmann exportierte 1866 den ersten Formosa-Oolong von Taiwan nach New York. Der Tee wurde ein Weltmarkt-Erfolg und machte Taiwan zum wichtigen Oolong-Weltmarktführer.

Der Verarbeitungsprozess

Der Oolong-Prozess ist einer der aufwendigsten in der Tee-Herstellung: Welken, Rütteln, Oxidation (10-80 %), Fixation (Wok-Erhitzen), Rollen, Trocknen

Gongfu-Cha – die Kunst der Zubereitung

Gongfu-Cha (Kung-Fu-Cha, 功夫茶) ist die klassische Oolong-Zeremonie – „Tee mit Kunstfertigkeit“. Kleine Kanne (100-200 ml, aus Yixing-Ton 紫砂 aus Jiangsu), viele Blätter, kurze Ziehzeiten, bis zu 10-15 Aufgüsse aus demselben Blattmaterial. Jeder Aufguss ein anderes Aromaprofil. Yixing-Kannen entwickeln mit der Zeit eine Patina und werden immer besser – eine gute Kanne wird nur für eine einzige Tee-Sorte verwendet.


Welchen Oolong suchst du?

Du willst den berühmten Anxi-Oolong mit floraler Note?

  • Der Anxi-Klassiker: Bio China Tie Kuan Yin Oolong – der „Eiserne Guanyin“ aus Fujian mit zart-blassgoldener Tassenfarbe und süßlicher Note. Leicht oxidiert.

 

Du willst einen milden Taiwan-Oolong mit Pfirsich-Note?

  • Der Formosa-Klassiker: Formosa Choice Oolong – der milde, aromatische Taiwan-Oolong mit pfirsich-honig-fruchtigem Charakter. Ideal als Nachmittagstee.

 

Du willst einen ungewöhnlichen cremig-milchigen Oolong?

  • Der Kultivar-Klassiker: Milky Oolong – der Fujian-Oolong mit charakteristischer milchig-cremiger Note.

 

Du willst einen teiloxidierten Oolong mit floralen Orangenblüten?

  • Der aromatisierte Klassiker: Orangen Oolong – teiloxidierter Oolong (30-50 % Oxidation) mit Orangenblüten (Rutaceae, Néroli-Verwandtschaft). Der Backend-Excellence-Alt-Text-Vorbild!

Tee Discovery

Oolong Tee-Sortiment

Bio China Tie Kuan Yin Oolong

Hochwertiger Bio China Tie Kuan Yin Oolong Tee aus Fujian: zart-blassgoldene Tassenfarbe, florale Aromen und eine geschmeidige, süßliche Note. Perfekt für echte Teeliebhaber!

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Formosa Choice Oolong

Formosa Choice Oolong – Ein milder und aromatischer Oolong-Tee aus Formosa mit leicht pfirsichartigem Charakter. Ideal als bekömmlicher Nachmittagstee.

8,50 39,10 

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Milky Oolong

Milky Oolong – Ungewöhnlicher Oolong-Tee aus Fujian, mit cremigem Duft und Geschmack. Handgefertigt, mit Milchwasserdampf behandelt für eine helle, olivgrüne Farbe und markante Cremigkeit.

11,90 54,70 

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Orangen Oolong

Orangen Oolong – der klassische teiloxidierte Oolong-Tee (Camellia sinensis, chinesisch wūlóng = „schwarzer Drache“, 30-50% Oxidation zwischen Grüntee und Schwarztee) mit langen, gedrehten Blättern und der klassischen sanft-blumigen Pfirsich-Note der Fujian- oder Taiwan-Oolongs. Verfeinert mit Orangenblüten (aus der Rutaceae-Familie, Néroli-Verwandtschaft). Zubereitung klassisch mit 80°C, 2-3 Minuten Ziehzeit – oder im Gong-Fu-Cha-Ritus mit mehreren kurzen Aufgüssen.

7,90 36,30 

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Geschmack

So schmeckt Oolong

Oolong hat einen milden, blumigen Charakter mit einer leicht süßlichen und oft fruchtigen Note. Charakteristische Pfirsich-Note durch Camellia-sinensis-Terpene.

Der Charakter variiert stark je nach Oxidations-Grad:

  • Leicht oxidiert (10-30 %) – frisch, blumig, grün-fruchtig (Tie Guan Yin, Bao Zhong, Ali Shan)
  • Mittel oxidiert (30-50 %) – blumig-pfirsichig, ausgewogen (Dong Ding, Orangen Oolong)
  • Stark oxidiert (50-80 %) – honig-fruchtig, warm-holzig (Formosa Choice, Oriental Beauty)
  • Zusätzlich geröstet – mineralisch-rauchig (Wuyi Yancha, Da Hong Pao)

 

Oolong harmoniert besonders gut mit:

  • Blüten (Osmanthus, Jasmin, Orangenblüten) – wie im Orangen Oolong
  • Zitrusfrüchten (Orange, Bergamotte) – Terpene-Konsistenz
  • Süßen Noten (Honig, Karamell, Vanille) – für Dessert-Blends
  • Fruchtigen Noten (Pfirsich, Aprikose) – für Sommer-Blends
  • Milchigen Noten – wie im Milky Oolong

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