Wenn du in deiner Teemischung mal kleine, helle Körner entdeckt hast, die aussehen wie winzige Perlen – dann waren das mit hoher Wahrscheinlichkeit Amaranth-Körner. In unserem Bio Kokos Kuss Früchtetee findest du sie beispielsweise als kleines optisches Highlight zwischen den Kokos-Chips und Ananas-Stücken.
Was ist Amaranth eigentlich?
Amaranth (Amaranthus) zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Schon die Inka und Azteken haben ihn vor tausenden Jahren angebaut und geschätzt – als Grundnahrungsmittel, aber auch für religiöse Rituale. Ursprünglich stammt Amaranth aus Mittel- und Südamerika, heute wird er weltweit angebaut, unter anderem in Peru, Mexiko, Indien und zunehmend auch in Europa.
Botanisch ist Amaranth kein Getreide im engeren Sinne, sondern ein Pseudogetreide – ähnlich wie Quinoa oder Buchweizen. Er ist von Natur aus glutenfrei und lässt sich trotzdem wie Getreide verwenden: gepufft im Müsli, gekocht als Beilage, gemahlen zu Mehl.
Wie kommt Amaranth in den Tee?
In Teemischungen wird Amaranth in seiner gepufften Form verwendet – ähnlich wie bei Popcorn wird das Korn erhitzt, bis es aufplatzt und zu einer kleinen hellen Kugel wird. In diesem Zustand ist er leicht, dekorativ und schön anzusehen.
Amaranth im Tee ist primär ein optisches Element, kein geschmacklicher Hauptdarsteller. Die winzigen Körner geben der Mischung visuell das Besondere und einen leicht nussigen Hauch, aber sie prägen den Geschmack des Aufgusses nicht dominant. In einer Mischung wie dem Bio Kokos Kuss stehen die Kokos-Chips, die Ananas und die Aroniabeeren geschmacklich klar im Vordergrund – Amaranth ist das kleine Detail, das die Mischung optisch komplettiert.
Warum sind Amaranth-Körner in meinem Tee? Amaranth-Körner sind primär ein optisches Element in der Teemischung. Die kleinen hellen Kugeln setzen einen schönen Kontrast zwischen den anderen Zutaten und machen die Mischung visuell interessanter. Geschmacklich sind sie sehr dezent – sie geben dem Tee einen sanften nussigen Hauch, prägen den Geschmack aber nicht dominant.
Ist ein Tee mit Amaranth ein „Superfood-Tee“? Nein, das wäre übertrieben. Amaranth als Korn ist zwar nährstoffreich und wird häufig als Superfood beworben – aber in einer Teemischung ist er nur in kleinsten Mengen enthalten. Wer die Vorteile von Amaranth ernährungstechnisch nutzen möchte, sollte lieber gepuffte Amaranth-Körner ins Müsli mischen oder Amaranth-Mehl beim Backen verwenden.
Ist der Tee für Menschen mit Glutenunverträglichkeit geeignet? Amaranth selbst ist von Natur aus glutenfrei und gehört zu den Pseudogetreiden. Aber Vorsicht: Ein Tee mit Amaranth ist nicht automatisch als glutenfrei zertifiziert – bei der Verarbeitung kann es zu Spuren von Gluten aus anderen Zutaten oder aus der Produktionsumgebung kommen. Wer streng glutenfrei essen muss, sollte nach zertifizierten Produkten Ausschau halten oder im Zweifel den Hersteller kontaktieren.
Verändert sich Amaranth beim Aufguss? Die gepufften Körner nehmen im heißen Wasser Feuchtigkeit auf und werden weicher und leicht durchscheinend. Sie geben dabei einen sehr dezenten nussigen Ton ab. Wenn du den Tee ohne Sieb trinkst, kannst du die aufgequollenen Körner am Boden der Tasse sehen – manche mögen das, andere sieben lieber ab.
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