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Orangen Oolong – klassischer teiloxidierter Oolong-Tee (Camellia sinensis, chinesisch wūlóng = „schwarzer Drache", 30-50 Prozent Oxidation zwischen Grüntee und Schwarztee) mit sichtbaren langen, gedrehten dunkelbraunen Vollblatt-Blättern und hellen Orangenblüten-Fragmenten, klassisch aus der Fujian-Provinz oder Taiwan, verfeinert mit natürlichem Orangenaroma für einen sanft-blumigen Zitrus-Genuss mit charakteristischer Pfirsich-Note der Camellia-sinensis-Terpene

Orangen Oolong

Orangen Oolong – der klassische teiloxidierte Oolong-Tee (Camellia sinensis, chinesisch wūlóng = „schwarzer Drache“, 30-50% Oxidation zwischen Grüntee und Schwarztee) mit langen, gedrehten Blättern und der klassischen sanft-blumigen Pfirsich-Note der Fujian- oder Taiwan-Oolongs. Verfeinert mit Orangenblüten (aus der Rutaceae-Familie, Néroli-Verwandtschaft). Zubereitung klassisch mit 80°C, 2-3 Minuten Ziehzeit – oder im Gong-Fu-Cha-Ritus mit mehreren kurzen Aufgüssen.

7,90 36,30 

7,90 36,30  / kg

Zubereitungsart

Um eine Tasse Oolong Tee zuzubereiten nimm ca. 1TL Tee, übergieße ihn mit ca. 80°C heißem Wasser und lasse ihn 2-3 min. ziehen.

Der Orangen Oolong Tee beeindruckt mit langen, gedrehten Blättern und einem sanft-blumigen Aroma, das an reife Pfirsiche erinnert. Verfeinert mit einem fruchtig-spritzigen Orangenaroma, entfaltet der Tee beim Aufbrühen eine frische, blumige Duftnote. Der Geschmack ist leicht blumig, mit einer milden Oolong-Basis und einem lebendigen Orangenfinish, das dem Tee eine fruchtige Frische verleiht. Diese Mischung sorgt für ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis und ist besonders für alle geeignet, die ein exklusives und einzigartiges Teeerlebnis suchen

Das bin ich

Die natürlichen Bestandteile von Orangen Oolong

Der teiloxidierte Zitrus-Oolong mit spannender Kulturhistorie – vom „schwarzen Drachen“ 

Der Orangen Oolong ist ein aromatisierter teiloxidierter Tee mit langen, gedrehten Blättern und einem sanft-blumigen Aroma, das an reife Pfirsiche erinnert. Verfeinert mit natürlichem Orangen-Aroma und Orangenblüten – ein Blend, der die klassische Oolong-Handwerkskunst mit einer spritzigen Rutaceae-Note verbindet.

Was ist Oolong

Oolong ist ein teiloxidierter Tee aus Camellia sinensis – zwischen Grüntee (0-10% Oxidation) und Schwarztee (95-100% Oxidation). Der Oxidationsgrad reicht von 10% bis 70%. Damit ist Oolong der breiteste Verarbeitungs-Korridor unter den sechs klassischen Tee-Familien. 

Der „Schwarze Drache“

Wūlóng (烏龍) heißt wörtlich „schwarzer Drache“. Die klassische Ursprungslegende erzählt von einem Bauern namens Wu Liang in der Fujian-Provinz: Als er auf der Jagd einem Rehbock nachstellte, vergaß er seinen frisch gepflückten Tee über Nacht im Freien. Am nächsten Morgen waren die Blätter teilweise oxidiert. Der Zufalls-Tee schmeckte überraschend rund und blumig. Der Name „Wu Liang“ wurde später zu „Wūlóng“ verballhornt. Eine zweite Version leitet den Namen von der Form der langen, gedrehten Oolong-Blätter ab, die sich wie ein aufsteigender Drache winden.

Fujian – das klassische Oolong-Herz

Die Fujian-Provinz an der südostchinesischen Küste ist das klassische Ursprungsgebiet der Oolongs. Zwei zentrale Anbau-Regionen: die Wuyi-Berge (UNESCO-Weltnaturerbe seit 1999) mit vulkanischen Böden für die kräftig-mineralischen Wuyi Rock Teas (Yancha) wie Da Hong Pao, Rou Gui und Shui Xian. Und Anxi südlich der Wuyi-Berge, klassisch für den berühmten Tie Guan Yin („Eiserne Göttin der Barmherzigkeit“)

Da Hong Pao und die 6 Mother Trees

Eine der berühmtesten Tee-Legenden Chinas: In der Ming-Dynastie soll die Mutter des Kaisers Zhu Yuanzhang schwer krank gewesen sein. Ein Mönch braute ihr einen Tee aus den Blättern eines besonderen Teebaums – sie erholte sich. Zum Dank ließ der Kaiser die Teebäume mit seiner großen roten Kaiser-Robe (Da Hong Pao) bedecken. Der Name blieb.

Die berühmten sechs originalen „Mother Trees“ am Jiulongke-Felsen in den Wuyi-Bergen sind heute über 350 Jahre alt und seit 2006 offiziell nicht mehr geerntet. Die letzte kommerzielle Ernte 2005 – nur wenige Gramm – wurde zu Preisen von umgerechnet bis zu 1 Million Euro pro Kilo versteigert. Heute wird Da Hong Pao aus Nachkommen-Bäumen hergestellt.

Taiwan – die zweite Oolong-Tradition

Taiwan (früher Formosa) hat sich als zweites globales Zentrum der Oolong-Kultur etabliert. Klassische Sorten: Dong Ding („Frozen Peak“) aus Nantou County, Ali Shan aus dem Ali-Shan-Gebirge (bis 2600 m – zu den höchsten Anbau-Höhen weltweit), Bao Zhong (Pouchong) aus dem Wenshan-Distrikt und Oriental Beauty (Dongfang Meiren) mit ihrem klassischen Insekten-Effekt: die Blätter werden von Jassid-Zikaden angebissen und entwickeln dadurch einen Honig-Muskatell-Charakter. 

Zubereitung

Westlich klassisch:

  • 1 gehäufter Teelöffel pro Tasse (250 ml)
  • Wasser: 80°C (nicht mit kochendem Wasser, sonst wird der Oolong bitter)
  • 2-3 Minuten ziehen lassen
  • Klassisch pur, ohne Milch oder Zucker

 

Cold Brew:

  • Kalt aufgegossen 6-12 Stunden im Kühlschrank
  • Klare, elegante Zitrus-Note

 

Geschmack und Charakter

  • Aroma: sanft-blumig, mit klassischer Pfirsich-Note und spritziger Orangenblüten-Frische
  • Tassenfarbe: hell bernsteinfarben mit goldenem Schimmer
  • Textur: samtig-cremig, ohne Adstringenz
  • Nachhall: fruchtig-blumig mit einem klaren Orangen-Ausklang

 

Für wen der Tee sich eignet

  • Einsteiger in die Oolong-Welt – klassisch als aromatisierter Zugang
  • Zitrus-Liebhaber – die spritzige Orangen-Note macht den Blend besonders
  • Kaffee-Alternative am Nachmittag – moderater Koffein-Gehalt
  • Cold-Brew-Fans – als kalter Iced Oolong perfekt für Sommer

 

Andere Camellia-sinensis-Tees

 

Mein Tipp

Wenn du zum ersten Mal Oolong kaufst und einen sanften Einstieg suchst: der Orangen Oolong ist ein guter Startpunkt. Die klassischen chinesischen und taiwanesischen Sortenreichen (Da Hong Pao, Ali Shan, Tie Guan Yin) sind aromatisch anspruchsvoll und brauchen den Gong-Fu-Cha-Ritus, um ihre volle Bandbreite zu zeigen. Der aromatisierte Orangen Oolong funktioniert auch klassisch westlich zubereitet: 80°C, 2-3 Minuten, ohne Milch. Für Sommertage: als Cold Brew 6-12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen – die Pfirsich-Orangenblüten-Note kommt kalt besonders klar heraus.

Mehr zur Camellia-sinensis-Botanik, den Verarbeitungsstufen und der 5000 Jahre alten Kulturgeschichte des Tees auf unserer Bestandteil-Seite Schwarzer Tee.

Zutaten: Oolong, Orangenblüten, natürliches Aroma


Häufige Fragen zum Orangen Oolong

Was ist Oolong überhaupt? Ein teiloxidierter Tee aus Camellia sinensis. Der Oxidationsgrad liegt zwischen 10% und 70% – damit ist Oolong zwischen Grüntee (0-10%) und Schwarztee (95-100%) angesiedelt. 

Woher kommt der Name Oolong? Chinesisch Wūlóng (烏龍) heißt wörtlich „schwarzer Drache“. Zwei Legenden: Erstens von einem Bauern namens Wu Liang, der seinen Tee über Nacht vergaß und am nächsten Morgen den teiloxidierten Zufalls-Tee entdeckte – „Wu Liang“ wurde zu „Wūlóng“ verballhornt. Zweitens von der Form der langen, gedrehten Oolong-Blätter, die einem aufsteigenden Drachen ähneln.

Was ist Da Hong Pao? Der berühmteste Wuyi Rock Tea. Nach der Legende heilte der Kaiser Zhu Yuanzhang (Ming-Dynastie) mit diesem Tee die Krankheit seiner Mutter und bedeckte die Teebäume zum Dank mit seiner „großen roten Kaiser-Robe“ (Da Hong Pao). Die sechs originalen „Mother Trees“ sind über 350 Jahre alt und seit 2006 offiziell nicht mehr geerntet. Die letzte kommerzielle Ernte 2005 erreichte umgerechnet bis zu 1 Million Euro pro Kilo.

Was ist Gong Fu Cha? Der klassische chinesische Oolong-Zubereitungs-Ritus (功夫茶 = „Tee mit Meisterschaft“). Mit Gaiwan oder Yixing-Tonkanne, hoher Blattmenge (5-8 g auf 100-150 ml), 90-95°C, kurzen Ziehzeiten (10-30 Sekunden) und mehreren Aufgüssen hintereinander (10-15 aus einem Blatt möglich). Jeder Aufguss zeigt eine andere Facette des Tees.

Wie hoch ist der Koffein-Gehalt von Oolong? Moderat – zwischen Grüntee und Schwarztee. Klassisch etwas milder als Schwarztee, aber deutlich mehr als Weißtee.

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