Ein Tee mit Adelsstand: Peach Melba wurde 1892 für eine Opernsängerin erfunden.
Peach Melba ist einer der wenigen Früchtetees mit einer echten Herkunftsgeschichte. Der französische Küchenchef Auguste Escoffier kreierte das Original 1892 im Savoy Hotel London – zu Ehren der australischen Opernsängerin Dame Nellie Melba, die dort gerade in „Lohengrin“ auftrat. Das Rezept: pochierte Pfirsichhälfte auf Vanilleeis, gekrönt mit Himbeersauce. Über 130 Jahre später ist Peach Melba einer der bekanntesten Dessert-Klassiker weltweit.
Dieser Früchtetee übersetzt das Aromenprofil des Desserts in die Tee-Welt: cremig-süße Pfirsichnote als Hauptdarsteller, dazu eine dezente Vanille-Note, ergänzt durch Ananaswürfel und Rosenblüten. Ohne Sahne, ohne Zucker – aber mit dem gleichen sanften, dessert-artigen Charakter, den das Original berühmt gemacht hat.
Was drin ist
- Apfelwürfel – die milde Fruchtbasis
- Karottenflocken – die natürlich-süße Ergänzung
- Ananaswürfel (kandiert mit Zucker) – für die tropische Note
- Gefriergetrocknetes rot-gelbes Pfirsichcrunchy – das Herzstück des Tees:
- Pfirsichpüreekonzentrat
- Mandarinen
- Erdbeersaftkonzentrat
- Schwarzkarottensaftkonzentrat (natürlicher Farbgeber)
- Aroma – rundet das Pfirsich-Vanille-Profil ab
- Rosenblüten – die blumige Note und rosa Farbtupfer
- Färberdisteln – die kräftig-gelben Blütenblätter
Warum das Pfirsichcrunchy einen Unterschied macht
Das rot-gelbe Pfirsichcrunchy ist keine einfache getrocknete Pfirsichzutat, sondern eine aufwendig hergestellte Kombination aus Pfirsichpüree, Mandarinen, Erdbeersaft und Schwarzkarottensaft. Die Verarbeitung erfolgt gefriergetrocknet – dabei bleiben Aromen und natürliche Farben deutlich besser erhalten als bei klassischer Trocknung. Das erklärt die intensive rot-gelbe Farbe der Crunchy-Stücke und die klare Pfirsich-Note beim Aufguss.
Geschmack & Charakter
- Aroma: Cremig-fruchtig mit klarer Pfirsich-Dominanz, dezenter Vanille-Note im Hintergrund
- Tassenfarbe: Helles Gold-Orange (kein Rot durch Hibiskus)
- Geschmacksprofil: Sanft süß, cremig-mild, mit dessert-artiger Fülle
- Charakter: Koffeinfrei, säurearm, ganzjährig – Höhepunkt als Sommer-Eistee
Für wen sich der Tee eignet
- Menschen mit säureempfindlichem Magen – Peach Melba enthält weder Hibiskus noch Hagebutte
- Dessert- und Süßspeisen-Fans, die koffeinfrei nach dem Essen etwas Süßes wollen
- Vanille-Liebhaber, die einen fruchtigen Vanille-Charakter suchen
- Pfirsich-Liebhaber, die sonst keinen guten Pfirsich-Tee finden
Mein Tipp: Peach Melba als Nachtisch-Tee
Peach Melba funktioniert besonders schön als Alternative zu einem Dessert. Nach einem üppigen Essen willst du oft noch etwas Süßes, aber kein Kuchen-Stück mehr? Eine Tasse Peach Melba erfüllt genau diese Rolle: cremig-fruchtig, süß im Charakter, aber kalorienleicht. Ohne Milch, ohne Zucker – der Tee bringt seine eigene Süße mit.
Als Eistee: Heiß aufgießen, 8–10 Minuten ziehen lassen, komplett abkühlen, über Eis gießen. Wer den Dessert-Charakter noch verstärken will: Ein Kugel Vanille-Eis in ein hohes Glas, kalten Peach-Melba-Tee drübergießen. Damit ist der Kreis zum Escoffier-Original geschlossen – wobei die pochierte Pfirsichhälfte natürlich fehlt.
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Zutaten: Apfelwürfel, Karottenflocken, Ananaswürfel (Ananas, Zucker), gefr.-getr. rot-gelbes Pfirsichcrunchy (Pfirsichpüreekonzentrat, Mandarinen, Erdbeersaftkonzentrat, Schwarzkarottensaftkonzentrat), Aroma, Rosenblüten, Färberdisteln
Inhalt: 100g
Häufige Fragen zu Peach Melba Früchtetee
Was ist Peach Melba eigentlich? Ein klassisches französisches Dessert, erfunden 1892 vom legendären Küchenchef Auguste Escoffier im Savoy Hotel London. Anlass war der Gastauftritt der australischen Opernsängerin Dame Nellie Melba, die dort in Wagners „Lohengrin“ auftrat. Das Original-Rezept: pochierte Pfirsichhälfte auf Vanilleeis, mit Himbeersauce übergossen. Peach Melba wurde schnell zu einem der bekanntesten Desserts der Welt und ist bis heute in klassischen Restaurants ein fester Bestandteil der Dessertkarte. Dieser Früchtetee greift das Aromenprofil auf: Pfirsich, Vanille, dezente Fruchtsäure – nur eben ohne Sahne und ohne Kalorien.
Ist Peach Melba säurearm wie Freche Früchte und Mango ’n Friends? Ja. Weder Hibiskus noch Hagebutte sind in der Zutatenliste. Damit gehört Peach Melba zur säurearmen Ananas-Familie zusammen mit Freche Früchte (zitrus-spritzig) und Mango ’n Friends (tropisch-intensiv). Peach Melba ist innerhalb dieser Gruppe der cremig-mildeste – ideal für Menschen, die auch weniger Frucht-Intensität wollen.
Ist der Tee für Kinder geeignet? Ja. Koffeinfrei, säurearm, geschmacklich sehr mild und fruchtig-süß – Peach Melba wird von Kindern meist gerne angenommen. Besonders abgekühlt als Eistee eine gesündere Alternative zu Limonaden. Der süß-cremige Dessert-Charakter macht ihn zu einem beliebten Kinder-Nachmittagstee.
Kann ich den Tee kalt zubereiten (Cold Brew)? Ja, das funktioniert bei Peach Melba besonders gut. 2 gehäufte Teelöffel auf 500 ml kaltes Wasser, 4–8 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Die Pfirsich-Süße kommt kalt besonders klar heraus, während die dezente Vanille-Note im Cold Brew sanfter wirkt als beim Heißaufguss. Ergibt einen sanft-süßen Sommer-Drink, der auch bei sehr heißen Temperaturen bekömmlich bleibt.