Die Papaya (Carica papaya) ist eine der bekanntesten Tropenfrüchte der Welt – und botanisch besonders spannend. Christoph Kolumbus soll sie „Frucht der Engel“ genannt haben. Bei teeliebe erscheint sie als tropische Fruchtzutat in Grüntee, tropischen Früchtetees und im Rooibos Seelenwärmer.
Botanik
Papaya gehört zur Familie Caricaceae (Melonenbaumgewächse) – einer der kleinsten Pflanzenfamilien im Sortiment mit weltweit nur 35 Arten in 6 Gattungen.
Papaya-„Bäume“ sind streng genommen keine Bäume, sondern große krautige Pflanzen mit verholzten Stämmen. Kein „richtiges“ Holz mit Jahresringen, sondern eine faserige Struktur. Nur 5-10 Meter hoch, extrem schnell wachsend – erste Früchte bereits nach 8-12 Monaten ab Aussaat. Und: zweihäusig (diözisch) – männliche und weibliche Pflanzen sind getrennt, eine der wenigen Nutzpflanzen mit dieser Eigenschaft.
Etymologie: vom karibischen Taíno zur Weltfrucht
Der Name „Papaya“ hat einen kolonialgeschichtlichen Wortweg: Vom karibischen Taíno-Wort „papáia“ übernahmen die Spanier den Namen im 16. Jahrhundert. Die Portugiesen brachten die Frucht dann in ihrer weltweiten Verbreitungswelle nach Afrika, Indien und Südostasien.
Herkunft
Der ursprüngliche Verbreitungsraum: Mittelamerika – speziell das südliche Mexiko bis Costa Rica. Von den Maya und Azteken über 1.500 Jahre kultiviert – die Papaya war in der präkolumbischen Zeit eine wichtige Nutzpflanze im mesoamerikanischen Raum.
Historie – die schnellste Welt-Verbreitung einer Frucht
Nach Kolumbus (1492) übernahmen die Portugiesen ab 1540 die weltweite Verbreitung – über ihre Handelsrouten nach Westafrika, Indien (Goa) und Südostasien (Malakka). Damit war die Papaya eine der am schnellsten global verbreiteten Nutzpflanzen der Neuzeit. Heute produziert Indien ca. 40 % der Weltproduktion von 14 Millionen Tonnen jährlich – gefolgt von Brasilien und Mexiko.
Die orange-rote Farbe
Die intensive Papaya-Farbe kommt von Beta-Carotin (Vorstufe Vitamin A) und Lycopin (auch in Tomaten). Vitamin C ist mit etwa 60 mg/100 g höher als in Zitrusfrüchten. Das cremige Fruchtfleisch mit dem hohen Wasser- und Enzymgehalt macht die Papaya zu einer der leicht verdaulichsten Tropenfrüchte.
Die pfeffrigen Kerne
Die schwarzen Papaya-Kerne sind essbar und schmecken pfeffrig! Sie enthalten Isothiocyanate – dieselben scharfen Verbindungen wie in Kresse, Senf und Meerrettich. In manchen tropischen Regionen werden sie sogar als Pfefferersatz gemahlen.
Du willst einen romantischen Grün-Weiß-Tee-Blend mit tropischen Früchten?
Du willst den tropischen Klassiker mit drei tropischen Früchten?
Du willst einen eleganten Aperitivo-Fruchttee ohne Apfelstücke?
Du willst einen süß-cremig-tropischen Rooibos für den Abend?
6,90 € – 31,70 €
6,50 €
6,00 €
6,00 €
Getrocknete Papaya hat einen süßlich-fruchtigen, tropischen Charakter mit einer zarten Saftigkeit. Die orange-rote Farbe kommt durch Beta-Carotin und Lycopin – die Papaya bringt damit nicht nur Aroma, sondern auch optische Wärme in den Blend.
Papaya harmoniert besonders gut mit: