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Mate-Tee bietet einen belebenden und kräftigen Teegenuss, der für seine natürliche Energie und einzigartigen Geschmack bekannt ist. Ob in Bio-Qualität oder konventionell, Mate-Tee wird aus den Blättern der südamerikanischen Stechpalme gewonnen und zeichnet sich durch seine erdigen, leicht rauchigen und herb-frischen Aromen aus. In loser Form entfaltet der Tee seine volle Intensität, was ihn besonders für Teekenner attraktiv macht.

Mate-Tee ist eine natürliche Quelle von Koffein und bietet eine langanhaltende, sanfte Energie, die den Geist belebt und den Körper erfrischt – ideal für einen aktiven Start in den Tag oder zur Unterstützung bei geistiger Arbeit. Gleichzeitig enthält er wertvolle Antioxidantien und Mineralstoffe, die den Tee zu einem beliebten Getränk für bewusste Genießer machen.

Ob traditionell als „Yerba Mate“ zubereitet oder modern als Eistee interpretiert – loser Mate-Tee in Bio- oder konventioneller Qualität bringt südamerikanisches Flair in jede Tasse und ist die perfekte Wahl für alle, die eine natürliche Alternative zu Kaffee suchen.

Beliebter Mate

  • Bio Mate Tee

    Bio Mate – Der trendige südamerikanische Klassiker aus kontrolliert biologischem Anbau. Kraftvoll im Geschmack, ideal für einen gesunden Koffein-Kick.

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Herstellungsinfo zu Mate

Mate wird aus den Blättern und feinen Zweigen des Mate-Strauchs (Ilex paraguariensis) gewonnen – einer immergrünen Stechpalmen-Art, die in den subtropischen Wäldern Südamerikas natürlich vorkommt. In modernen Plantagen wird Mate heute in Reihen kultiviert, doch die besten Qualitäten stammen oft noch immer aus dem natürlichen Waldanbau oder von kleinen Familienbetrieben. Der Baum kann 15 bis 20 Meter hoch werden und liefert nach etwa 3–4 Jahren die ersten erntefähigen Blätter.

Die Ernte findet in der Regel von Mai bis September während der Wachstumsruhe statt. Geerntet werden die jungen Zweige inklusive Blätter – per Hand mit Sicheln oder bei größeren Plantagen mit speziellen Erntegeräten. Wichtig: Beim Pflücken bleibt ein Teil des Baumes immer stehen, damit er im nächsten Jahr wieder Blätter ausbilden kann. Bio-Mate wird ohne chemisch-synthetische Pestizide oder Kunstdünger angebaut und durch unabhängige Öko-Kontrollstellen geprüft – ein wichtiger Qualitätspunkt, weil konventioneller Mate oft in Monokulturen mit hoher Pestizidbelastung produziert wird.

Nach der Ernte folgt der erste Verarbeitungsschritt: das „Sapeco“. Dabei werden die frisch geernteten Zweige für einige Sekunden über offenem Feuer oder in modernen Trommelheizungen kurz erhitzt. Diese Hitzebehandlung stoppt die Enzymaktivität in den Blättern und verhindert deren Oxidation – ähnlich wie bei der Herstellung von Grüntee. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe und die typische grüne Farbe erhalten.

Anschließend werden die Blätter getrocknet. Hier liegt der entscheidende Unterschied zwischen den verschiedenen Mate-Varianten: Beim traditionellen brasilianischen Verfahren werden die Blätter über mehrere Stunden bei rund 80–100 °C in speziellen Trockenkammern mit Holzfeuer geräuchert – das verleiht dem Mate sein charakteristisches rauchig-malziges Aroma. In Argentinien und Uruguay wird oft mit modernen Heißluft-Trocknern gearbeitet, was zu einem milderen, weniger rauchigen Geschmack führt. Bei Bio-Mate wird besonders darauf geachtet, dass beim Räuchern keine polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) entstehen – problematische Verbindungen, die bei direktem Kontakt mit Rauch entstehen können.

Im nächsten Schritt werden die getrockneten Blätter zerkleinert und gesiebt. Je nach Endprodukt entstehen verschiedene Schnittgrößen:

  • „Yerba Mate Tradicional“ – grob geschnitten mit vielen Stängelanteilen, typisch für die argentinische Cuia-Zubereitung
  • „Yerba Mate Despalada“ – feiner geschnitten, ohne Stängelanteile, milder im Geschmack
  • Mate für den Teebeutel – fein zerkleinert (in Bio-Qualität bei teeliebe bewusst nicht verwendet, da wir grundsätzlich nur lose Tees anbieten)

Bevor Mate in den Verkauf kommt, wird er traditionell 9 bis 12 Monate gelagert – ähnlich wie bei einem Wein. Diese Reifezeit sorgt dafür, dass scharfe, bittere Noten zurücktreten und der Tee runder, ausgewogener wird. Manche Premium-Qualitäten reifen sogar bis zu zwei Jahre.

Vor der Abfüllung wird jede Charge im Labor auf Pestizidrückstände, Schwermetalle, PAK und mikrobiologische Belastung geprüft. Bei Bio-Mate gelten dabei deutlich strengere Grenzwerte als bei konventioneller Ware – erst dann darf das EU-Bio-Siegel auf die Packung. Bei teeliebe füllen wir unseren Mate grundsätzlich lose ab, kein Beutel, kein Mikroplastik – damit das volle Aroma und alle wertvollen Inhaltsstoffe in deiner Tasse landen.

Häufige Fragen zu Mate

Was ist Mate Tee und woher kommt er?

Mate ist ein traditionelles südamerikanisches Aufgussgetränk aus den Blättern des Mate-Strauchs (Ilex paraguariensis), einer Stechpalmen-Art. Anders als bei Schwarztee oder Grüntee stammt Mate also nicht von der Teepflanze Camellia sinensis – streng genommen ist er kein „echter" Tee, sondern ein Aufgussgetränk auf Basis getrockneter Mateblätter und -stängel. Beheimatet ist er in Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay, wo er seit Jahrhunderten als Nationalgetränk gilt und gemeinschaftlich aus der traditionellen Kalebasse („Cuia") mit dem Metall-Trinkhalm („Bombilla") getrunken wird. Unser Bio Mate stammt aus kontrolliert biologischem Anbau in Brasilien – kraftvoll im Geschmack und in seiner reinsten Form.

Wie viel Koffein hat Mate und wie wirkt es?

Eine Tasse Mate enthält rund 80 mg Koffein – damit fast so viel wie Kaffee, aber mit deutlich sanfterer und länger anhaltender Wirkung. Das Koffein im Mate ist an Gerbstoffe gebunden und wird langsamer freigesetzt, wodurch der Wachmacher-Effekt dosierter einsetzt und mehrere Stunden anhält – ohne den schnellen „Crash" wie beim Kaffee. Zusätzlich enthält Mate die anregenden Wirkstoffe Theobromin (auch in Kakao enthalten, stimmungsaufhellend) und Theophyllin, die das Koffein verstärken.

Das Besondere: Mate macht wach, ohne nervös zu machen. Viele schätzen ihn deshalb als sanfte Alternative zu Kaffee – perfekt für lange Lern-, Arbeits- oder Sportphasen.

Welche Wirkung und welche Vorteile hat Mate?

Mate wird in Südamerika seit Jahrhunderten als Wachmacher, Appetitzügler und Stoffwechsel-Booster geschätzt. Die wichtigsten Effekte:

  • Anregend & konzentrationsfördernd – sanftes, lang anhaltendes Koffein-Erlebnis
  • Verdauungsfördernd – regt Magensaft und Speichelfluss an
  • Appetitzügelnd – gilt traditionell als Unterstützung beim Abnehmen, weshalb Mate gerne vor dem Essen getrunken wird
  • Reich an Antioxidantien – Polyphenole bekämpfen freie Radikale
  • Vitamin- und mineralstoffreich – enthält B-Vitamine, Magnesium, Kalium und Kalzium
  • Leistungsstark – sehr beliebt unter Sportlern und in Energydrinks (z. B. Club-Mate)

Wie bereitet man Mate richtig zu – europäisch oder traditionell?

🇪🇺 Europäische Zubereitung (einfach & schnell):

  • 1 gehäufter Teelöffel auf 200–250 ml Wasser
  • Wassertemperatur: 70–80 °C, niemals kochend – sonst wird Mate bitter
  • Ziehzeit: 8–10 Minuten
  • Mehrfach aufgießbar – jeder Aufguss bringt neue Nuancen

🇦🇷 Traditionelle Zubereitung mit Cuia und Bombilla:

  1. Die Kalebasse (Cuia) zu 2/3 mit Mateblättern füllen
  2. Cuia schräg halten, sodass die Blätter an einer Seite liegen
  3. Die Bombilla (Metall-Trinkhalm) vorsichtig in die Blätter stecken – Filter unten
  4. Heißes Wasser (70–80 °C) langsam am Rand entlang in die leere Seite gießen
  5. Direkt aus der Bombilla schlürfen – mehrfach aufgießen, bis der Geschmack nachlässt

Das traditionelle Ritual ist in Südamerika weit mehr als nur Tee-Trinken – die Cuia wird oft in Gesellschaft herumgereicht und steht für Gastfreundschaft und Verbundenheit.

Hat Mate Nebenwirkungen – darf ich ihn in der Schwangerschaft trinken?

Mate ist in Maßen gut verträglich, sollte aber wegen des hohen Koffeingehalts mit Bedacht genossen werden.

Vorsicht oder meiden bei:

  • Schwangerschaft und Stillzeit – wegen Koffein nicht oder nur sehr selten trinken
  • Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion – Rücksprache mit Arzt
  • Schlafstörungen oder Koffein-Empfindlichkeit – Mate eher morgens und mittags trinken
  • Kinder – nicht geeignet wegen Koffein

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