Die Himbeere ist eine der beliebtesten Beeren-Zutaten überhaupt – Kindheitserinnerung an Wald-Wanderungen, Sommer-Marmelade, Omas Garten. Bei teeliebe erscheint sie überwiegend als prominente Beeren-Note in Bio-Früchtetees und einem Bio-Grüntee. Was die Himbeere aber wirklich spannend macht, ist die überraschende Tatsache, dass sie botanisch gar keine Beere ist.
Die Himbeere ist keine Beere!
Was allgemein als „Himbeere“ bezeichnet wird, ist botanisch gar keine echte Beere. Sondern eine Sammelsteinfrucht (auch: Aggregatfrucht).
Eine Himbeere besteht aus vielen kleinen einzelnen Steinfrüchtchen (botanisch: Drupeoli), die jeweils einen winzigen Steinkern enthalten. Was aussieht wie „eine Beere“, ist eigentlich eine Ansammlung von 60-100 kleinen Früchten, die um einen gemeinsamen Blütenboden gruppiert sind. Deshalb spürt man beim Zerbeißen einer Himbeere die vielen kleinen „Kerne“ – das sind eigentlich Steine, jede der Kleinfrüchte hat einen eigenen!
Etymologie „Himbeere“ – die Hirschbeere?
Die deutsche Bezeichnung „Himbeere“ geht auf das althochdeutsche „hint-beri“ oder „hindbēre“ zurück – wörtlich „Hirschbeere“ (von „Hind“ = Hirschkuh). Der Name deutet darauf hin, dass Hirsche und andere Wildtiere Himbeeren besonders gerne fressen – eine Beobachtung, die sich seit dem Mittelalter in der Sprache niedergeschlagen hat. Auch das englische „raspberry“ hat eine eigene Etymologie (vermutlich vom altenglischen „raspis“ = Waldfrucht).
Rubus – eine der größten Rosaceae-Gattungen
Die Himbeere gehört zur Gattung Rubus – und diese Gattung ist ungewöhnlich groß: Über 750 Arten weltweit, darunter viele Brombeer-Verwandte, die Kratzbeere, die Moltebeere und viele Kreuzungsformen. Rubus ist eine der artenreichsten Gattungen der gesamten Familie Rosengewächse (Rosaceae) – zu der auch Hagebutte, Apfel, Erdbeere, Kirsche, Brombeere und Rose gehören.
Serbien: der überraschende weltgrößte Anbauer
Ein Fakt, der viele überrascht: Serbien ist der weltweit größte Himbeer-Anbauer – vor Polen, den USA und Deutschland. Die serbischen Himbeer-Regionen um Arilje und Valjevo liefern jährlich rund 100.000 Tonnen – der Großteil davon als gefriergetrocknete oder tiefgefrorene Frucht in den internationalen Handel. Auch die Himbeeren, die in unseren Tees landen, kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dieser Region.
Deutschland und Österreich haben zwar eine reiche Himbeer-Tradition, aber die kommerzielle Menge kommt aus Osteuropa.
Anthocyane – der Farbstoff-Cluster mit Hibiskus und Aronia
Die charakteristische leuchtend rote Farbe der Himbeere kommt von Anthocyanen – denselben natürlichen Pflanzenfarbstoffen, die auch dem Hibiskus seine tiefroten Kelche, der Aroniabeere ihre tiefviolette Farbe, dem Granatapfel seine rubinroten Arillen und der Blutorange ihr dunkelrotes Fruchtfleisch geben.
Himbeeren tauchen in vielen Tee-Charakteren auf. Die schnellste Orientierung nach Charakter und Anlass:
Du suchst einen Premium-Beeren-Klassiker mit maximaler Beeren-Vielfalt? Die beeren-reichen Klassiker:
Du willst einen Beeren-Grüntee statt Früchtetee? Der Grüntee-Beeren-Klassiker:
Du suchst einen orientalisch-fruchtigen Beeren-Fruchttee mit Twist? Die eleganten Beeren-Kompositionen:
Du willst einen bunten Cocktail-Fruchttee mit exotischen Elementen? Der bunte Beeren-Sommer:
Du suchst einen cremig-süßen Bio-Beeren-Tee mit Vanille? Der Vanille-Beeren-Klassiker:
8,00 €
7,00 €
9,00 € – 41,40 €
7,50 €
6,00 €
6,00 €
6,00 €
Getrocknete Himbeeren haben einen fruchtig-süßen, leicht säuerlichen Charakter mit intensiven Beerenaromen. Sie bringen eine klare, sommerlich-frische Note in die Tee-Mischung, die kaum durch andere Beeren ersetzt werden kann. Anders als Cassis oder Aroniabeere ist die Himbeere nicht dunkel-tief, sondern hell-fruchtig und leicht süß.
In der Tasse sorgen Himbeeren für:
Bei uns kommen zwei Formen zum Einsatz:
Himbeeren sind eine der vielseitigsten Beeren-Zutaten im Sortiment. Klassische Kombinationen: